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bestimmen ließe; die Nachweise sind unten gegeben. Niel-leicht läßt sich ein Unterschied der Art machen, daß sich dereine zu den Askaniern hielt, der andre zu den Welsen,namentlich im Jahre >232 wechselt der Aufenthalt für einePerson fast zu stark. In dem letztern wurde dann jedenfallsderjenige zu erkennen sein, welcher seine Anrechte an Wöl-pische Güter 1233 vor Otto von Lüneburg aufließ, also,wie nur oben S. 98 sahen, Heinrich III,, der Sohn Jutta'sund Nolrads II, Hingegen dürfte er l 227 noch kaum soweit bei Jahren gewesen sein, daß seiner Anwesenheit amselben Hofe wäre gedacht worden; hier müßte also dochwieder Heinrich II, eintreten. Es fällt dieses Vorkommnis;noch vor die Schlacht bei Bornhoved (22. Juli d. I,), inder wir Otto von Lüneburg auf Seiten seines Mutterbruders,König Waldemars von Dänemark, finden. Es ist bereitsauf das Räthselhafte dieser verschiedenen Stellung derBrüder Hingelviesen worden 2), insofern man, wie bei denFreilassungsverhandlungen, so auch hier beide auf Seite derSchweriner und Schaumburger Grafen vermuthen würde.Ob nun bei seinem Aufenthalt als Geißel in Dänemarkgewonnene Sympathien, ob der linkselbische Besitz HeinrichsParteinahme beeinflußte: darüber wird sich erst etwas Po-sitives sagen lassen, wenn die Beziehungen all dieser kleinernHerren, besonders aber die der Markgrafen von Branden-burg zu dem sächsischen Herzog klar gestellt sein werden,Otto von Lüneburg war bekanntlich mit Mechtilde aus demerstereu Hause verlobt — die Vermählung wird unmittelbarnach Ottos Freilassung aus seiner Schweriner Gefangen-schaft vollzogen sein —; waren die beiden Häuser einig, so
1) Luiß, lZuoil. IV, xsZ los (1227, Januar, bei Otto von Lüneburgzu Braunschwcig); Riedel I. 13, 2V2 (1231, bei den Markgrafenvon Brandenburg, e. I, Drix, gusll. IV, prasl. paZ 02 (1232, beiO. v. Lüneburg zu Braunschweig); Schleswig-Holst.-Lauenb. UrkVSamml. I, S, 2VV (1232, Aug, 3., bei Albert von Sachsen zuLaucnburg); Orig. Luesi. IV, 127 (1232, Aug, 29, bei O.V.Lünebürg zu Gandersheim;; Mckl. Urk.-Buch I, 410 (1233, Mai 8,, beibei Herzog Otto zu Lüneburg); Riedel I. 22, 304 (1233, Decbr, II.,bei Markgraf Johann zu Arneburg); Nsikom L>xp. I, 532 (1234,Januar 23., bei Adolf von (Holstein-f Schaumburg zu Halberstadt,;Sudendorf 1, bio. 19 (1230, Vertrag Otto's von Lüneburg mit Erzbischof Gerhard von Bremen)
2) Usinger, deutsch-dänische Geschichte S, 373, wo besonders auf Vol-rads Theilnahme am Herbstfeldzuge 1220 aufmerksam gemacht ist,während dessen die gegen Dänemark Verbündeten Fürsten das KlosterPreetz stifteten. Wir sahen, wie dies das letzte Zeugniß für Volradist; vielleicht fiel er in jenen Kämpfen.
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