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schrift 1868, S, 119), wo Usurious ounouious maioi'is so-olssis in Vorcka genannt wird und welche ihr Inhalt indie Zeit gegen >240 verweist, eine bequeme Zwischenstufebilden würde.
Es sind dem jedoch zwei Bedenken entgegenzuhalten.Die beiden mit bem links aufsteigenden Löwen besiegeltenDiplome haben übereinstimmend Heinrich an erster Stelleder Bruder Bernhards und Adolfs hingegen ist anscheinendnicht der älteste unter ihnen. Die eine der betreffendenUrkunden (Jsenb. l>io. 11) hat im Text wie in der Besiege-lung sie in der Folge: Bernhard, Adolf, Heinrich; die andre(das. 31) verwechselt im Text die beiden ersten (A., B., H.),in der Besiegelung die beiden letzten (B., H. A.). WäreHeinrich der älteste gewesen, so würde sein geistlicher Standdoch kein Grund gewesen sein, von der entsprechenden Reihen-folge abzuweichen. — Außerdem führt er ein vollkommenselbstständiges Siegelbild, nämlich noch eine Tanne vor demLöwen, und zwar wird dieser als ein rechtsaufsteigender zubetrachten sein, weil über eine derartige Abweichung docheine Bemerkung bei jenem Diplom zu erwarten wäre ^).Vielmehr scheint — um diesen Punkt hier gleich zu Endezu führen — ein gewisser Zweck in den Modificationen,welche jene drei Siegel zeigen, sich darzustellen. Es wirdkaum angehen, Adolf für den zweiten Sohn zu halten,welcher 1224 mit aufgeführt wird, da in den nächsten 20Jahren jede Spur von ihm fehlt, und auch dann in höchstauffälliger Weise noch sein Siegel nicht angehängt wird(1245: Jsenh. Uo. 8). Diesen Verhältnissen entspricht voll-kommen das, was vom sphragistischen Standpunkt sichfolgern läßt. Der älteste Sohn führt einfach das Wappenseines Vaters fort; der zweite fügt eine Tanne als redendesZeichen hinzu, behält aber die Schildform bei; da wußteder jüngste sich nicht anders zu helfen, als indem er denrunden Stempel annahm, durch dessen Beibehaltung seineNachkommen sich so deutlich von der (nachherigen) älternLinie unterscheiden
1) Ob auch die Reihenfolge der Siegel an Anhang ölo. 1 dem entspricht,ist nicht ganz klar.
2) Wir mußten von Adolf zwar zwei Stempel constatiren (f. oben S. 80),doch ist an sich nicht wahrscheinlich, daß er später erst die Stellungsollte geändert haben; jedenfalls wird das daneben vorkommendeBernhards den rechtsaufstcigcnden Löwen haben.
3) Daß Heinrich IV. nicht der älteste unter seinen Brüdern war, wäreauch aus dem System der Namcugcbung zu folgern, indem der ältesteSohn eines Heinrich nicht ebenso würde geheißen worden sein.