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Zur Genealogie der Grafen von Dannenberg
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richten aus dieser Periode sind freilich ziemlich dürftig U,doch ließe sich dies immerhin besser durch die anscheinendeJugend Bolrads erklären, als es auf eine nicht so ganz un-bedeutende Persönlichkeit passen würde, als welche sich unsHeinrich I. bei verschiedenen Gelegenheiten zeigt. DasHauptargument hiergegen aber, insofern es uns nöthigt,für 1236 auf 37 jedenfalls zwei Persönlichkeiten diesesNamens anzusetzen, wird sich erst weiter unten ergeben; nurerledigen nun im vorweg eine dritte, die wieder mit keinerdieser beiden etwas gemein hat.

Es ist zu diesem Zweck auf die bereits öfters erwähnte,undatirte Urkunde: Jsenhag. via, II zurückzukommen, undzwar vor allem ihre Zeit, wenn auch nur annähernd festzu-stellen, Sie ist von II st u. st II, — coiuitss äs II aus-gestellt — die Ergänzung der beiden crsteren Namen crgicbtsich aus den Siegelumschriften —, und ist vom, Herausgeber„ca. 1215" angesetzt worden, wohl im Hinblick auf vo. 8daselbst, zufolge deren im genannten Jahre Bernhard undAdolf vorkommen. Gerade diese Urkunde möchte ich alsGegenargument betrachten, indem der Text zwar beide Aus-steller als gleichberechtigt aufführt, die Besiegelung abervon Bernhard allein vorgenommen wird. Adolf erscheint hierzum ersten Male, er wird in dem: siZilli uostri ets. mitinbegriffen sein, weil er mit einem eignen derzeit noch nichtversehen war. Eher dürfen wir sie näher an 1255 hinan-rücken, wo die drei Grafen Väoltus, Lsruaräus, IIsiurisu8tratrss genannt werden (das. vis. 31). Die Persönlichkeitenin beiden Fällen sind für identisch zu halten, obwohl dasSiegel Heinrichs zu 1255 verloren ist. Mit den Namender im undatirten Diplom aufgeführten Dannenberger Lehns-leute ist so gut wie nichts anzufangen, da nicht einmal die be-treffenden Familien mir im klebrigen vorgekommen sind —nur Philipp von Stöcken gehört einem viel vertretenen Ge-schlechte an. Der gleiche Borname findet sich 1254, 70,78 2); der von 1298 wird schon einer andern Generationangehören — 1304 erscheint er mit seiner Tochter Gretes.Gerade die uns so nahe liegende Urkunde von 1255 hatin der Zeugenreihe einen Ilsiurious äs Ltosüsiu, welcher

1) Vvlrad II. kommt allein nur 1200 fRicdel I, 3, 93) und 1215(Calenb. V, 5) vor. Wegen Metl. ttrk. Buch I, 275 vom I. 1221s. vor. S.

2) Riedel I, 22, S. 370. 371. 372.

3) Das. S. 17. 19.