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ergiebt eine Begleichung nach dieser Seite hin, daß wirdie ganze Umschrift als ergänzt anzusehen haben, daß alsoeine genauere Betrachtung nur dasjenige bestätigt, was sichuns aus andern Gründen als höchst wahrscheinlich darstellte.Das einzig positive Resultat ist dies, daß bereits zu Anfangdes >8. Jahrhunderts jenes Siegel Friedrichs an der Ur-kunde von lll59 in ziemlich demselben Zustande sich befandwie heute, und kaum noch einzelne Buchstaben der Umschriftzu entziffern waren.
Wäre somit die Nothwendigkeit abgewiesen, einen vonden sonst bekannten Exemplaren verschiedenen StempelAdolfs I. anzunehmen, so ist doch neuerdings eine Urkundebekannt geworden, welche uns zu der Annahme zweier, nacheinander von ihm geführter zwingt. Die Angaben, welchesich Jsenhag. Urk.-Buch Xo. I 1 finden, lassen sich nicht inEinklang setzen mit dem, was im Mekl. Urk.-Buch über seinSiegel ermittelt ist. Die hier zu Gebote stehenden Abdrückesind alle sehr fragmentarisch; der einzige besser erhalteness. Bd. ll, blo. >089, abgebildet schon zu blo. 717) zeigtdie Umschriftreste: —TlvvU—, und zwar im zweiten Viertelder Rundung. Es genügt dies, um einen Unterschied vondem im Jsenhag. Urk.-Buch a. a. O. beschriebenen Exemplarzu eonstatiren. Die Partie, welche in dessen Legende allein demobigen congruent sein konnte, ist der Anfang: ^ JDfOU—j;es wären beide Vorkommnisse nur dann einander näher zubringen, wenn man jene in halber Höhe des linken Seitcn-randes beginnen ließe — was doch eine ganz unerhörteTechnik, auch im Jsenhag. Urk.-Buch bemerkt sein würde. —Eine weitere Angabe desselben bestätigt diese Beobachtung:es wird ausdrücklich angegeben, daß die Tanne im Wappenohne Früchte dargestellt ist, im Gegensatz zu Siegel 3 da-selbst, wo dieselbe vier Tannenäpsel zeigt. Und mit demletztern stimmt in dieser Hinsicht genau überein das SiegelAdolfs, wie es im Schweriner Archiv vorkommt; die imMekl. Urk.-Buch zu dlo. 717 gegebene Abbildung läßt denSachverhalt genauer erkennen. Dies ist nun jedenfalls dasspätere, da er es in seinem letzten Lebensjahre führt (s. obenS. 14). Die Zugehörigkeit der etwa noch vorhandenen Ab-drücke zu dem einen oder andern Stempel ist einstweilennicht zu ermitteln U; die besprochene Jsenhäger ist undatirt,
I) Vgl die Aufzählung S. 75, Aniuerk 2. Urkunden, die etwa nochAufschlüsse erwarten ließe», sind: Pfefsinger II, Zill (1252, nichtl 2 > 2, wie dort steht, s. oben S. 74); Mell. Urk.-Buch II, (v. 1.12v.!,nach ^»chni, s. oben S. 47); Pfefsinger II, 3iM (— Haren». i>a^. Iö!)7,