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Zur Genealogie der Grafen von Dannenberg
Entstehung
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Bei V. ^Vsstpbglan, lVlou. insck. IV, 'Ig .il. XV, 8sot. III,Xo. 4 ist ein rundes Siegel abgebildet mit dem Löwen vorder Tanne und der Umschrift: 8. cksi gräül oomitw saniorisda UannobsrA — die Lettern sind Uneialen, aber etwasentstellt. Der zugehörige Text (Sp. 1258) ergiebt, daß dieAbbildung von der Urkunde Adolfs I. cl. ck. 1259 ckia Uau-reutii — d. h. Mekl. Urk.-Buch II, 815 — entnommen seinsoll U- Wie jetzt authentische Angaben über die Besiegelungdes Originals vorliegen, muß jene Darstellung aufs. Höchstebefremden. Der größte Theil der Umschrift ist jetzt ireilichunlesbar, doch die wenigen sicher zu entziffernden Buchstabenbestärken das, was die Umrisse des Siegelbildes schon ver-machen lassen — daß nämlich vielmehr der Stempel Frie-drichs in diesem Abdruck zu erkennen ist. Es fragt sich, wieWestphalen zu diesem Jrrthum kam.

Im Großherzoglichen Archiv zu Schwerin wird ein Hestaufbewahrt, welches Siegelzeichnungcn von der Hand desArchivars Schultz aus dem Anfang des 18. Jahrhundertsenthält. Das daraus Mitzutheilende wird keinen Zweifellassen, daß nach diesen — wie der Augenschein lehrt —durchgezeichneten Skizzen die Stiche bei Westphalen gemachtsind. Speciell unfern Fall anlangend, so hat das erwähnteHeft (kol. 5) ein rundes Siegel mit Tanne und Löwe, aberohne jede Andeutung von Umschrift. Der zugesetzte Textlautet: Uitaras cüroumksrontiglW in Iroa ckaliiuzgto siKillovstustg.8 (über der Zeile hier noch: tsrs) oonsuin8it, N8N8gutem mZillo boa Xckolpbu8 cloi Arutia, oome8 8eniorcle UgnneberA, oum — (folgt Inhaltsangabe der Urkundevon >259 — „viele blicken. dlo8ter Lr, n. 24" — wie esmit dem betreffenden Nepertorium durchaus stimmt). Xin-bitus mZilli et multitucko literarum in eo imprs88grum mepsrmmckst, eg8clem illg8 cum titula supra linsolg no-tnto (d. h. Xckc>Ipbn3 — OanneberA) lui88v". — War unsoben 2) das Wort 8snior in eben dieser Urkunde ein Grund,dieselbe für apokryph zu halten, so muß dasselbe in derSiegellegende noch weit anstößiger sein. — Die angeführtenThatsachen legen es klar, daß der Zeichner jener Abbildungdie Umschrift ergänzt hat. — Um die Unzuverlässigkeit auchder andern Stiche daselbst zu kennzeichnen, fügen wir hinzu,

1) Die Anordnung wird dadurch etwas verwirrt, daß außerdem eineVerwechselung mit dem Siegel Adolfs i!. von 1277 (Mekl, ttrk.-Buch il, 1441) vorliegt, das doch schildförmig ist und den Baumnicht hat.

2) S. In.