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Zur Genealogie der Grafen von Dannenberg
Entstehung
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und —Rdll. Jscnh. Urk.-Buch Ho. 8 (vgl. II) giebt anletzterer Stelle —1I6UI, was aber ein Lesefehler sein dürfte;ebenso ist wohl nicht von Belang, daß Pfeffinger (S, 365)zu einer Urkunde von 1237 die Abweichungen 8I6IUUIMstatt —TU' und UUUXllTUIll statt —UKd.'-V— giebt. Eswäre nicht unmöglich, daß Bernhard während der langenZeit seines Borkommens zwei Stempel führte, doch sind dieangeführten Verschiedenheiten zu unbedeutend, als daß manohne Heranziehung der Originale und mehreren Materialsdarüber absprechen könnte.

Eine sichere Correctur ist dagegen bei einer AngabeGerckens möglich, die leicht zu unnützen Weiterungen führenkönnte. Seine Beschreibung (Loci. 1, 46, danach Mekl. Urk.-Buch II, 1651 — v. I. >265) lautet: „Uoruburcli und^clolü Siegel hängt daran" — (wie es dem Text ent-spricht). — „Auf das erstere ist ein aufrechtstehender Löweallein, auf das andere neben dem Löwen noch ein Baumbefindlich." Soweit entspricht alles den Erwartungen; wenner nun noch hinzusetzt: ,,— und sonsten den Siegeln upuällnronborg in Ilmtor. 6aud. pmA. 1394 völlig gleich" —,so ist das cum Aimno salis zu verstehen. Wir habenjene Abbildungen schon öfter herangezogen (sie sind identischmit Rehtmeier, Braunschw. Lüneb. Historie I, 566) — diesebeiden finven sich nicht unter ihnen. Es kommt daselbstfreilich ein Löwe im dreieckigen Siegel vor (daß Gerckennicht dasjenige Nicolaus' von 1363 — im runden Feldeein Schild mit aufsteigendem Löwen — gemeint hat, liegtauf der Hand), doch gehört dies nach Ausweis der Umschriftden Brüdern Heinrich (V.) und Adolf (II.) an (acl nun.>267 — zu Anhang Ho. 2 oder 3 gehörig). Das Siegeleines Bernhard ist freilich da, aber mit zwei gegeneinanderaufsteigenden Löwen, sein Inhaber ist demnach Bernhard II.(ucl auu. >271, — wohl von Pfeffinger II, 366 entnommen,s. oben S. 8). Was Gerckens Angabe wegen Adolf an-langt, so steht es damit nicht anders. Ein seiner Beschreibungnach dem Wappenbilde entsprechendes Exemplar findet sichdaselbst freilich: ein Löwe vor der Tanne im runden Felde;die Legende spricht es aber einem Bolrad zu (mit der Jahres-zahl 1267 — wohl nach Anhang Ho. 5 gemacht). — Offen-bar dürfen wir ihn nicht so genau beim Worte nehmen undihn nur dahin verstehen, daß er auf Gleichheit des Wappen-bildes, nicht Identität des Stempels abzielte.

Diese Analogie kann uns bei Beurtheilung eines Fallesvon Nutzen sein, der das Siegel eben dieses Adolf betrifft.