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Zur Genealogie der Grafen von Dannenberg
Entstehung
Seite
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gegen deuten im Druck au, daß die Namen bis auf dieAnfangsbuchstaben auf Ergänzung beruhen. Uebrigens istin den Nachträgen (S. 765) auch für die dritte eine Be-richtigung in diesem Sinne gegeben ^). — Bon einigen Per-sönlichkeiten, welche den Geschlechtsnamen mit der gräflichenFamilie gemein haben, deren anderweitige Herkunft abervollkommen auf der Hand liegt, wird am Schluß die Redesei». Wir sind demnach für diese Periode allein auf diedrei Namen Heinrich, Bernhard und Adolf angewiesen; nurder erstere macht, was seine Jdentificirung anlangt, Schwierig-keiten. Die Siegel werden uns hierzu einige Anhaltspunktebieten; weil auch diejenigen Bernhards und Adolfs mancheinteressante Vorkommnisse bieten, betrachten wir das Materialhier im Zusammenhange.

Der Stempel Bernhards I. ist in verschiedenen Ab-drücken erhalten; vergleicht man die in verschieden Publi-eationen darüber gemachten Angaben, so scheinen sich einigeDifferenzen herauszustellen, lieber Forin und Wappen istkein Zweifel möglich: er führt immer den rechtsaufsteigendenpöwcn im Schildfelde. Aber in der Umschrift weicht sogardas Mekl. llrk.-Buch um ein paar Kleinigkeiten ab. Bd. Il,717 soll Ott und —Uli stehen; I, 466 dagegen DU und

1) Die Urkunden sind auch schon bei Riedel 17, l, S. 70 und 71 zufinden (nach „Liibcker Urkunden-Sammlung 1, Xo. (ZXLIV u. V")und dort jedesmal in der nämlichen fehlerhaften Weise ergänzt.Daher der Name Albert im Register s. v. vaunsnimrA; auch dievorhin besprochene Urkunde ist nach Pfeffinger daselbst (I d, 303)gegeben. Wenn im Reg. auch ein Graf Adolf zu 1300 erscheint,so stimmt dies zeitlich so wenig mit dem, was sonst über Einen diesesNamens bekannt ist. wie eine andere Erklärung dem Zusammenhangevollkommen Genüge thut. Für die angeführte Urkunde (Riedel 1. 17,730, nach Lcdcbur's Archiv XVI, 100) ergicbt sich (Usingen, deutsch-dänische Geschichte S. 170! zweifellos, daß unter dem seines Landesund seiner Kinder beraubten eomss ^.ciollus der Graf von HolsteinSchaumburg zu verstehen ist. (Dies Diplom anlangend, mag nochauf den merkwürdigen Umstand hingewiesen werden, wie ErzbischofAlbert von Magdeburg seinem gleichnamigen Neffen, dem Grafenvon Orlamünde-Holstein, feindlich gegenüber steht.)

2) Von den meisten Urkunden, die er und sein Bruder Adolf ausstellte,ist das für diesen Zweck nöthige bekannt. Eine von 1278 (Riedel 1,14, 5 — nach Gercken voä. I, 38) scheint nur in Copiaren erhaltenzu sein, vgl. Lentz, Hann. Gel. Anz. 17b3, SP. 260. Diejenigen,über welche noch keine Nachrichten vorliegen, sind diese: die beiPfeffinger 367 z. I. 1212 (richtiger 1252) gegebene; Mekl. Urk.-Buch II, 900 (v. I. 1263)— nach Suhm u. s. w., das Original be-findet sich in Kopenhagen (vgl. oben S. 77); Pfeffinger S. 366(v. I 1267, — Harenberg S. 1607); Riedel I, 6, 14 (1264, Ori-ginal in Berlin).