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Zur Genealogie der Grafen von Dannenberg
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meier eines Bessern belehren, welche LLlll'IITiltvI giebt.Woher sein Siegel des Grafen Nicolaus genommen ist,lehrt er uns selbst, wenn er nach Anführung des Vertragszwischen ihm und dem Lüneburger Herzog von >303 (puA.510) sagt:Dieses Grafen Siegel ist vvrhero beigebracht"der Zusatz der Zahl >303 würde es ohne sie haben ver-muthen lassen. Einige Versehen sind dabei zu bemerken:Rehtmeiers Umschrift hat UIE0UM und ItMlUll kill«,dagegen alle bekannten Originalstempel IMKOUM undDMitt Eirtt. Es scheint ein Versehen des Zeichnersjenerseits vorzuliegen. Die Wiedergabe des Adolf undHeinrich gemeinsamen Siegels daselbst ist getreuer, auch dieStellung der Buchstaben im Wesentlichen richtig; versehentlichhat er nur IlUlüU statt IlttlXU ^ und das u in derrechten Oberecke müßte nicht schon horizontal in der Richtungder Oberkante, sondern noch wie die Inschrift an der Seitefortlaufen, oder mit andern Worten, der letzte Buchstabe inder Seitenzeile sein. So ergeben es wenigstens die beidenwohl erhaltenen Exemplare im Schweriner Archiv, die ichrevidiren konnte; es läßt sich auch die Veranlassung zu demletztem Fehler Rehtmeiers erkennen. Derselbe hat nämlichdie ganze (heraldisch) rechte Langseite der Inschrift etwas zuhoch angesetzt, so daß den horizontal vorgeworfenen Prankendes Löwen bezw. die Buchstaben (VM und gegen-

überstehen, währenden den gedachten beiden Originalabdrückenvielmehr 1>(tt) und 1)uM) die entsprechenden Lettern sind (die ein-geklammerten nämlich). Ich führe diesen Umstand nur deswegenan, weil er zugleich ein sicheres Kriterium für das Separat-siegel Heinrichs von Warnitz giebt, d. h. ein solches vondem mit Adolf gemeinsamen unterscheiden läßt. Das Bruch-stück an der Urkunde von 1275 4) zeigt nämlich nach derNote daselbst nur die beiden Buchstaben: Ml, undzwar am rechten Seitenrande. Vermöge dieser runden Letterallein schon würde es sich als von dem obigen verschiedenergeben. Durch Einsicht des Originals konnte ich michüberzeugen, daß einestheils die beiden Buchstaben noch voll-kommen erkennbar sind, weiter aber auch das U nicht derunteren Vorderpranke gerade gegenübersteht, wie das l>i indem gemeinsamen Stempel, sondern etwas niedriger. In

1) A. n. S. S. 5V6.

2) Vgl. die Abbildung zu Mekl. Urk.-Buck V, 2755.

3) Siehe Mekl. Urk.-Buch II, Ulis, III,'2118; auch Anh. Uo. 2 (an-scheinend nicht ganz corrcct gelesen) und 3.

4) Mekl. Urk.-Buch II, Uo. >350.

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