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ständigkeit halber ist noch die Urkunde von > 303 (St. Lüneb. I,MA, 144) zu erwähnen, deren Worte: „ob oonäitorm nostriainoroin" ich auf seinen Vater beziehe. — Adolf II. muß vor1290 verstorben sein; seine unmündigen Söhne erscheinenunter der Curatcl ihres Oheims Nieolaus und des JohannGans von Puttlitz U. Der letztere kann nicht mehr Bern-hards I. Tochtermann, d. h. Nicolaus' Schwager gewesensein 2), da dieser um 1275 starbt, sondern dessen gleich-namiger Sohn. Als Sohn Adolfs II. erscheint 1306-stVolrad, unter dem daselbst erwähnten patrnus ist fein OheimNicolaus zu verstehen, und der trator bono insmorio wirdjener Johannes sein, welcher >305 und im Herbst 1303 mitihm und Nicolaus, >303 Frühling mit diesem allein er-scheint °). Johannes muß wohl als der ältere Bruder be-trachtet werden. Sein Siegel zeigt, wie das 'Nicolaus', eineArt Combination der früheren beiden Formen, ebenfallsohne den Baum. — Wenn es von Volrad I306 H nochheißt: (bona,) gas ans. onin tratribus suis — tonnit, sowäre daraus auf die Existenz mindestens noch eines unge-nannten Bruders zu schließen; doch mag eben so gut eineUngenauigkeit des Ausdrucks vorliegen.
Noch einige Bemerkungen über ein paar Abstimmig-keiten, welche bei Vergleichung der verschiedenen Siegel-legenden sich ergeben, mögen hier Platz finden. Die dreiStiche bei v. Westphalen (Vlon. inscl. Noin. IV, Tafel XV,soot. III, Xo. 4. — Text paZ. >258) werden auf ihre Au-thenticität unten näher zu prüfen sein; es hat nichts zusagen, daß in dem gemeinschaftlichen Siegel Heinrichs undAdolfs statt UOOUI'I verkehrt — UUII (unten in der Ecke)steht, sowie daß die Legende Bernhards II. oben halbrechts,und zwar mit LICIUUlNU beginnen soll, während alle be-kannten Abdrücke nur ein 8'. zeigen H. Wenn übrigens dieUmschrift im Mekl. Urk.-Buch (zu III, Xo. 2123) ergänztist: LUsUXjNIllll, so kann uns die Abbildung bei Reht-
1) Mekl. Urk.-Buch 2049.
2) Siehe Riedel I, 0, S. >7 und das dazu oben S. 0 Bemerkte.
3) Lisch, verwandtschaftliche Beziehungen des altern Hauses Gansvon Puttlitz.
4) Mekl. Urk.-Buch V, 3095. An Volrad III., dessen Vater freilichauch Adolf hieß, zu denken wird Niemandem einfallen; vgl. die dreinoch zu erwähnenden Nummern.
5) Mekl. Urk.-Buch 2985, 2890, 2862.
l>) Daselbst 3095
7) Augenscheinlich liegt eine Verwechselung mit dem Siegel Adolfs II.vor; vgl. die Reste der Legende Mekl. Urk.-Buch II, 1441.