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einer Beziehung zeichnet sich die Rehtmeiersche Abbildungvortheilhaft aus. In der Legende kommt dreimal eine Siglevor: über VOM, IM und UM sie giebt das Zeichenwenigstens an der ersten Stelle richtig wieder, es hat etwadie Gestalt eines griechischen .0. Nach den aus dem Königs.Staatsarchiv zu Hannover freundlichst gegebenen Notizenentspricht der Abdruck zu dlo. 3 des Urk.-Anhanges demvollkommen, ebenso die beiden im Schweriner Archiv vor-kommenden — Mekl. Urk.-Buch II, l>95 und III, 21 >8.In der Note zur letzteren Nummer ist angedeutet, daß dasN etwas verkürzt erscheint; es verhält sich dies in derThat so.
Der oben erhobene Zweifel an der Verschiedenheitz wischen Heinrichs Separatsiegel und dem mit Adolf II.gemeinsamen würde übrigens den Originalen gegenüberrurdenkbar sein. Das letztere hat an Größe entschiedenetwas voraus, auch der Stil des Löwen ist abweichend. Ge-denken Nur zum Schluß noch des Separatsiegels Adolfs II.,für welches wir einen zweiten Beleg gewonnen haben (An-hang I^o. 4), so würde sich aus den hierzu mitgetheiltenBruchstücken der Legende schon eine Differenz gegen dasHeinrichs ergeben. 0 Die allein erhaltene eongruente Stelledes letztern hat — Ml —, der Hannoversche Abdruck desersteren scheint — IM — zu lesen. — Doch lassen auchhier die beiden betreffenden Exemplare im Schweriner Archivkeinen Zweisei, daß wir es in der That mit zwei ver-schiedenen Stempeln zu thun haben. Außer sonstigen kleinen,aber unverkennbaren Abweichungen im Schnitt hat dasjenigeAdolfs einen größern Durchmesser in der Oberkante desFeldes.
Bei Betrachtung des Ausgangs unseres Geschlechtshaben wir noch eine Angabe ins Äuge zu fassen, die auseine Persönlichkeit, welche ohnehin Interesse erweckte, einganz neues Licht Wersen würde. Bei Riedel (I, Ui, <s.4Uli — nach Gercken Diplom. II, 172 und 174» sind zweiUrkunden abgedruckt, deren einer wir bereits oben gedachthaben; es ist diejenige, in welcher man einen Beleg fürdie Existenz eines Grafen Gunzel noch !279 hätte erkennendürfen. 'Nach dem cilirten Abdruck lautet der Anfang der-
l) Sonst ist für dasselbe charakteristisch, daß die Umschrift in derrechten Schildecke beginnt. Die Buchstaben <Z1l7IL <Mekl. Urk.-Buch II, llri) stehen etwa in der Mitte des linken Seitcnrandes.