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Analyse der Urkunde — a. a. O. Sp> 24, 25, — auch selbstvou einer zweiten und dritten Schwester redet.
Auf einem wirklichen Mißverständnis; hingegen beruhtein anderer Fehler. Rudioff führt nämlich auch als ältestenSohn Adolfs einen Heinrich (IV.) auf, und diese Ansichtwird noch im Mekienburgischen Urk.-Buch vertreten.Anlaß dazu hat die Urkunde vom 16. October I27Z —-Mekl. Urk.-Buch II, 1298 — gegeben, vermöge deren dieGrafen von Dannenberg Steinbeck und Diitschow an dieSchweriner Grafen gegen Bekentin vertauschten. Ersterenennen sich folgendermaßen: Ilsurious el. Ar. aoums cloDauuLnborgö, uoouou Volraclus, Uroclöriens ot Leruarclusl rat res, lilü comitis /Väolli äs Vauusuben-Ao bona mo-
inorie. Bezieht man IraU'W und Mi auf alle viere,
so ist obige Aufstellung richtig; doch bedarf es wohl keinerweitern Ausführung, daß mit noeuou eine Scheidung ange-deutet und nur die letzten drei als die söhne Adolfs gcnominen werden sollen. Etwas deutlicher ist die Fassung in demMagdeburger Schiedsspruch vom 9. Juni 1269 — Mekl.Urk.-Buch'II, 1166 —, wo eS heißt: — pro muuito llin-rieo ot suis Iratribus et üliis guomlam eouütis Uäollibons lusinorio cl<z Oaunouborolr —. Diese hat denn auchNudloff ganz richtig intcrpretirt U und sonst nur noch zweiUrkunden für diesen Heinrich IV. in Anspruch genommen,für deren eine sich das Gegentheil aus dem Siegel nach-weisen läßt. Es ist nämlich von Lisch V darauf hingewiesenworden, daß die Brüder Bernhard und Adolf (die Aelteren)sich durch verschiedene Gestaltung des Wappens zu unter-scheiden begannen, indem der Letztere einen Baum zu deinbisher üblichen Löwen fügte, nebenbei auch zur rundenStempelform übergingt); Bernhard dagegen behielt diealte Schildform bei, und ebenso seine Söhne, nur daßBernhard (II.) zwei gegen einander aufsteigende Löwenführte, Rieolaus aber den Schild in die Rundung setzte,ohne jedoch den Baum aufzunehmen. Letzterer wollte vielleicht beide Modificationen vereinigen; denn > 2d9, wo er zuerstselbstständig zu siegeln scheint — sein Bruder Bernhard
1) Bd. II, 17». i:mi.
2) a. a, O. SP. 27; vgl. ZI.
:!) Mekl. Jahrbücher XXl, bin.
7) Daß ein dritter Bruder Heinrich sich dein geistlichen Stande wid-mete und daher den Löwen vor der Tanne im Schild Felde führte,(Jscnhag. llrk. Buch Xc>, II), wird unten zu erörtern sein,ö) Mekl. Urk. Buch III, 2M)5.