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Genealogie der Familie von Sydow
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Päclite und Hebungen von den Dörfern Falkenwalde undHohenwalde, ferner vom Zoll zu Cüstrin; der Ritter undLandvogt Henning v. S. besass 1332 Hanseberg und Hu-fen in Sellin und Zachow. 1337 war die Familie nachAusweis des Neumärkischen Handbuchs angesessen zuHanseberg und Falkenwalde, ersteres war Bittergut, in F.waren zinspflichtige Bauerngüter, ferner ist zu nennen dasBesitztimm Johannes 1 v. S., bestehend aus der Mühle aufder Stonitz, endlich Hinrik v. S., zu Gr. Kamin. Letz-terer Ort, sowie das erstgenannte Hohenwalde liegen imKreise Landsberg, alle übrigen Orte im Kreise Königsbergin der Neumark. Als noch älteres Besitzthum wäre dasScliloss Senftenherg in der Lausitz zu nennen, welchesden Rittern Anno von Sydoiv (1323 wird derselbe als Truch-sess erwähnt) und Gumpert von Alsleben gehörte, die es1316 an die Markgrafen Waldemar und Johann von Bran-denburg verkaufen, doch ist es nicht erwiesen, dass dererstere zu dem in Rede stehenden Geschlechte gehört.

Schon sehr bald geht die Familie in verschiedeneLinien auseinander und nimmt der Grundbesitz nament-lich im fünfzehnten Jahrhundert sehr zu. Wenn man dieBesitzungen, die seit dem fünfzehnten Jahrhundert langeZeit im Besitz der Familie gewesen sind, als Stammgüterbezeichnet und nach diesen eine Eintheilung in Linientrifft und sie mit den Namen der Hauptrittersitze jedereinzelnen benennt, so zerfällt das Geschlecht in folgendeneun Linien;

A. In der Neumark, Kreis Königsberg:

I. Stolsenfeide mit Antheilen an Schmarfendorf, Görls-dorf, Rehdorf, Gossow, Falkenwalde, Orthwig, und Neuen-dorf (die beiden letzten Orte im Kreise Lebus) als alterBesitz. Neuere Erwerbungen: a) In der Neumark : Dob-berphuhl, Vietnitz, Blessin, Bärfelde (Königsberg), Cremlin(Soldin) Schmarse, Kalzig, Stentzsch Züllickau-Schwiebus).b) In Schlesien: Tkamm, Wiesau, Hirsclifeldau, Mus-ternick, Andersdorf, Rapsen, (Glogau), Peilaii, Niederstein-kirch. c) In Posen: Gorzyn. d) Im Kgr. Sachsen: Unwürde.