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Das scliwerd hat getragen: Aszmus von Eberstein, Herzog Wilhalms von Sachsen rate.
Darnach hat man zehn pferde gezogen, dy seynd mit schwarzen daffat beclayt vnd yedes Wappen nach der obgesehribnen
Ordnung hinter sich hangend an der cleydung gemahlet gewest vnd haben alweg zwen ain pferd gezogen.
Das erst: Christoff von Wolfstein. Veit von Rechberg.
Das ander: Friz von Seckendorff, genant Reinhoven. Wilhalm, Marschalck zu Papenhain.
Das drytt: Hans von Eglofstein, Pfleger zu Warperg. Karel, Truchses genannt.
Das vird: Peter von Stein. Jorg von Wisentaw.
Das funfft: Peter von Wilm ansd o rff. Merten Truchses.
Das sechst: Hans von Maiental. Konz von Knoring.
Das sybent: Ebolt von Lichtenstein. Hans von Emerszhouen.
Das acht: Erkinger von Seckendorff. Lienliardt von Seinshaym.
Das neunt: Jorg von Schaumberg. Veit von Gych.
Das zehnt: Jorg von Ehen heim. Darius von Heszberg.
Hernach volget was die IV Ampt derselben begencknus alienhalben gestanden haben, mit sambt der begencltnus vnnd istalles ein nacht gewesen vnnd hat bey V» menschen gehabt.
Riedel, Codex diplom. Brandenb., 3. Haupttheils l r Band, S. 546. Jungen's Miscell. I. 315.
23.
S. 601, vor Nr. 492.
1465 Juli 30. Heinrich Fuchs zu Walpurg legt in der Stadt Ebern Appellation gegen das Verfahren des BischofsGeorg zu Bamberg an den h. Vater Paul II. ein. Zeugen; Conrad von Hutten, Hiltprand von Thungen, Peter von Ebersteinu. A. (s. 17. Ber. d. bist. V. zu Bamb. 104).
24.
S. 605, nach Nr. 495.
1482 März 17. Peter von Eberstein, Amtmann zu Kulsheim, erhält von Kurfürst Ernst u. Herzog Albrecht Befehl,Schloss und Stadt Kulsheim, vom Grafen Johann zu Wertheim ihnen zu getreuer Hand zugestellt, an das Erzstift Mainz abzutretenVon gotis gnaden wir Ernst etc. kurfürst vnd wir Albrecht gebruder Hertzogen zu Sachsenn etc. Entpieten vnsermAmptman zu kulszheim vnd liben getrauwen petem von Eberstein vnszere gunst vnd thun dir zu wissen Als Culszheim Slosvnd Stat nach erkante vrteiln durch grauen Johansen von Wertheim jn vnszere hant gestalt wurden ist, das zu getrauwenhant jn zuhaben bisz zu ende der Sache, die sich zustehn vnserm hern vnd frunde von Mentz eins vnd grauen Johansenjtztgenant andern teils, angetzogens Costenhalben zu recht gehalten hat lawt der Vrteil vorgemelt, vnd nu vnser her vndfrunt von Mentz solclis costens mit vrteil erledigt vnd erkaut wurden ist, das sein übe den ausz zurichten nit pflichtig sej, vnndvns dorauf den sondern handeln nach geburt, Culszheim, Slos vnd Stat, vnserm hern vnd frunde von Mentz vnd sein libeStift abzutreten vnd zu vberantworten. Demnach so heissen vnd befelken wir dir hirmit ernstlich vnd volkomenlich, dasdu auf gesynnen vnsers hern vnd frunts von Mentz Culszheim, Slos und Statt, mit allen herlickeiten, Nutzen vnd auhengenvnuertzogenlich eingebest vnd abetretist, Auch die Burg vnd Inwoner vnd ander bey den eiden vnd pflichten, domit sie vnsgewant sein, heist vnd gebietest, vnserm hern vnd frunde von Mentz ader seinen libe anweiten zu huldigen, globen, swernvnd zu gewarten, Wie sich das geburt vnd sie einem ertzbisclioff vnd stift Mentz zutliun schuldig sein; vnd so solche Hul-digung von yn gescheen ist, Alszdann sagen wir sie aller pflieht, globde vnd eide, die sie vns getan haben, gantz ledig vndloesz in craft dits briuesz, des jn keine weisze wegern noch anders halden, doran tustu vnsere meynung. Zu vrkunde mitvnszerm hertzogen Emsts zu Ruckufgedruckten Insigel, des wir Hertzog Albrecht hirtzu mit gebrauchen, wissentlich besigeltvnd geben zu Liptzik am Sontag letare anno dni m° cccc 0 lxxxij 0 (des Hauptstaatsarchivs zu Dresden Cop. 62, Bl. 32).
25.
S. 620, nach Nr. 507.
1434 April 25. Die Grafen Wilhelm und Heinrich zu Henneberg, Gebrüder, leihen von Anna von Bibra, der Witwedes verstorbenen Fritz von Bibra, und ihren Söhnen Andres (Eucliar?), Adam und Karl ein Kapital von 2000 Gulden rhn.Mitbürge ist Karl von Ebirstein (Henneb. Urkbch. VII. 14).
26.
1434 Nov. 9. Graf Albrecht von Wertheim, Domherr und Pfleger des Hochstifts Wiirzburg, scheidet Irrungen zwischendem Grafen Wilhelm von Henneberg und dem Hans von Stetenberg. Gegeben vff vnser frauwenberg.
Graf Wilhelm v. H. soll Hansen v. St. 300 fl. rhn. innerhalb eines Jahres zahlen „vnd jne die jnn dem nechsten man-den nach datum dises briffs jn seinen offen besigelten brieffe nach der besten formen vnd dreyen bürgen, nemlichen Karinvon Eberstein, Micheln vnd Jorgen Truclisessen verbürgen" (Henneb. Urkbch. VII. 22).
27.
S. 020, nach Nr. 508.
1436 Nov. 18. Else Fuchsin, Peter Truchssen Witwe, verkauft mit gutem Ruthe Karl s von Eberstein, Caroll Trucli-sessen zu Sternberg und ihres Bruders Georg Fuchs zu Schweinshautten, die ihrer Kinder Vormünder sind, ein Viertel desSchlosses zu Kühndorf (nämlich von dem halben Theile, den genannter Peter und Georg Trucksess vom Ritter Carl Trucli-sess gekauft, die Hälfte) und andere Güter um 1350 Gulden rhn. an den Grafen Georg von Henneberg, der bereits ein Vierteldes genannten Schlosses von ihrem Schwager Georg Truchsess erworben hat (Henneb. Urkbch. VII. 56).
28.
S. 026, vor Nr. 510.
1444. Sept. 14. Bischof Gottfried zu Würzburg, Jörg zu Henneberg, Wilhelm zu Castel, Jörge zu Wertlieim undConrad zu Winsperg, Grafen und Herren, Eberhard von Sehawinberg, Karl Truchsess, Lorenz von Ostheim, Wilhelm Mar-schalk, Rittere, Karl von Ebirstein, Bernhard von Sehawinberg, Wilhelm von Bybra, Erhard von Rotenhan, Jacob undDytricli Füchse entscheiden über die von dem Grafen Heinrich zu Henneberg au die Kinder seines verstorbenen BrudersWilhem erhobenen Erbansprüche an die Grafschaft Henneberg. Gegeben zu Nürnberg (Henneb. Urkundenb. VII. 134).
2!).
1445 Januar 17. Die Henneberger Grafen Georg an einem und Wilhelm, Johannes und Berit an dem andern Theile,einigen sich, ihre ererbten gegenseitigen Gebrechen und Irrungen einem Austragsspruclie ihrer „heimlichen vnd liebengetrewen Karin von Ebirstein, Wilhelm Marschalgen zu Mariszuelt, Caspern vom Stein zu Northeim, Heinrichen vom Steinzum Lebinstein, Hansen Zolnern zu Birkenueltt vnde Otten von Myltze" anheim zu geben. Geschehen zu Rümhild (HennebUrkbch. VII. 159.)