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Genealogie und Geschichte der Familie Rentz oder Renz aus Schwaben und der ihr entsproßten Zweige in verschiedenen Lädern Deutschlands
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Agnes Schönwalter geb. Römer. Er soll einen Sohnund fünf Töchter hinterlassen haben, die genealogische Ver-wandtschaft dieses Joseph Renz zu den anderen Renz'schenFamilien wird darum behauptet, weil Heinrich, Ulrich'sSohn, und Ernst, Heinrich's Sohn, das Nömer'sche Stipendiumbezogen haben sollen. Siehe, was hierüber oben im erstenAbschnitt S. 22 gesagt wurde. Es haben deßhalb am 1. Juli1826 Secretär Chr. Wilh. Nenz in Stuttgart, Oberamts-pfleger Renz in Marbach und Oberkriegsrath Römer inStuttgart Ansprüche geltend zu machen gesucht.

Diese Ansprüche sind aber bis jetzt von dem Stiftungsrathzu Marbach nicht anerkannt worden, weil es der Renz'schenFamilie zu Stuttgart nicht gelungen ist, eine urkundlicheoder amtliche Nachweisung ihrer Berechtigung oder ihrer Ab-stammung von Joseph Renz beizubringen. (Faber XXII..Heft, S. 78 u. f.)

4. Die Grcmp'sche Stiftung.

Dr. Ludwig Gremp von Freudenstein, Herzog!, würt-tembergischer Rath stiftete 1583 und 1584 ein Capital, Lie-genschaften und eine Bibliothek für die Söhne seiner Tochter-männer, seines Bruders Dionps Gremp, fürstlich hanau-lichtenbergischen Raths, und seines Vetters Hans KonradGremp, markgräflich badischen Vogts zn Ettlingen, und derenAgnaten, zur Unterstützung bei Universitäts-Studien. EigeneSöhne hatte nämlich der Stifter nicht, aber sechs Töchter,,von welchen jedoch nur zwei: Barbara, verh. an Eber-hard Schenk von Winterstetten, und Catharine, verh. anChristoph Lentrum von Ertingen, Familien von längererDauer gegründet haben. Lange Zeit waren nur die Abkömmlingeaus den Mannsstämmen (Hereäes masenli) der genanntenvier Familien Schenk, Leutrum, D. und H. K. Grempansprnchsberechtigt, während den Abkömmlingen der Töchternur ein Substitutionsrecht für den Fall des Erlöschens desMannsstamms der betreffenden Familie zustand. Nachdemaber das Stiftnngs-Capital im Lauf der Zeit zu mehr als200,000 fl, angewachsen war, wurden die Stiftungs-Bestim-muugen im Jahr 1854 dahin erweitert, daß auch den männ-lichen Abkömmlingen der Töchter jeuer Geschlechter (rnaseuli.