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gütet, ferner im Fall de? Verkaufs des Gutes Horla stixulirte Entschädigungen Prästieret,für dieses Mehr iibcrlassene aber mit Jnschluß der Felder, Wiesen, Schäferei und Wohnungenein jährliches Pachtguautuw von 550 Thlr, gezahlt werden soll, wogegen vormals "dieGemeinde Horla ohne dieses vorhin erwähnte l?lus und ohne die übrigen vorteilhaftenBedingungen, deren Zugestehung des Herrn Amtsverwalter Uolru erlangte jährl, 55g Thlr.gezahlet und dabei noch mancherlei sonstige ?rasstaucka mit übernommen hat. DiesenAbstand zwischen beiden tkoutraotsu ist im Ernst sehr groß und für mich fühlbar. Wennich indessen den Zeitumständen und meinen Verhältnissen nachgeben muß, so erlaubenEw. Wohlgeboren mir einige Bemerkungen bei den Bedingungen zu machen und Ihnensolche zur Berücksichtigung anzuempfehlen. Es würde mir nämlich zuvorderst sehr erwünschtsein, wenn der Amtsverwalter Uoüu zu einer kürzeren, ohngefähr 4jährigcn Pachtzeit «Iis-pouirt werden könnte, da ferner doch wohl der Fall eintreten könnte, daß ich selbst per-sönlich einmal nach Horla käme, so wünschte ich mir die Stube, deren Fenster auf denHof gehen und die daranstoßende Kammer, deren Fenster aus den Teich gerichtet sind,für mich oder für einen, den ich zu einer solchen Reise brauchen würde, vorbehalten. Vor-ausgesetzt demnächst, daß über Alles, was übergeben wird, ein genaues und richtigesluvsutäriuui aufgenommen, darinnen die etwanigcn Vorräthe bemerkt und jeder Pacht-gegenstand in seine Hualitast und Huautitast gehörig in Gewißheit gesetzt worden, sodürfte hierdurch
all eo»<Iitio»em 2. die RückÜbergabe in Ansehung der Felder, Wiesen, des Viehesund der Gebäude keine Schwierigkeiten haben, wie dann auch dadurch
sä voixlit. 23,. die Vergütungen für das ?lus des luvsutarii mehrere Deutlichkeiterhalten würden. Überhaupt muß ich in diesem Punkte bei meiner Unkunde in Geschäftendieser Art lediglich und allein Ihrer Wohlgewogenheit mich überlassen und Ihre meinemseligen Vater erwiesene Redlichkeit in Anspruch nehmen.
Sollte es nöthig sein, so haben Sie die Güte, hierüber einen Sachverständigen zuRathe zu ziehen, damit mir nicht am Ende ein Schade daraus erwachse, wenn die Ent-schädigungen zu hoch angesetzt sein sollten. Ich sollte meinen, bei einer 4jährigen Pacht-zeit bedürfte es dieser Vergütung gar nicht, da alles, wie es übergeben worden, auch ineben der Maße zurückgegeben werden müsse.
ack vviulit. 3. dürste wohl eine Nockiiloatiou dahin zu treffen sein, daß die Anzeigeder Nsparatursu dem Hrn. Pachter nicht allein überlassen bleiben, indem derselbe, um denstipulirtsu Beitrag zu ersparen, diese Anzeige von etwa vorhandenen Baulichkeiten, diein diesem Jahre mit einem nicht gar zu großen Geldguauto bestritten werden könnten,unterlassen und bis auf ein anderes Jahr, wo sie mehr Aufwand erfordern, verschiebenkönnte, sollte nicht darüber eine dritte Person zugleich die Aufsicht führen und zur Anfrageder Baulichkeiten verpflichtet werden.
a<! eonckil. 4. dürfte es wohl redlicher sein, die daselbst bemerkten Ouora mit demin ß 18 namhaft gemachten Ousribus sogleich in Verbindung zu setzen und dabei zu stixu-lirsu, daß alle sonstige Oblasten, wie und wodurch sie nur immer entstehen können, derHerr Pachter übertrage. Auch dürfte
all vouckit. 3. bei den Unglücksfällen zu mehrerer Erläuterung hinzuzufügen sein:Sie mögen die Saaten, die Ernten oder den Viehstand jeder Art betreffen.
all oouckit. 6. würde nach meinem wenigen Dafürhalten eine dritte Person, die ichIhrer gütigen Wahl überlasse, zu besonderer Obsichtssührung mit in Pflicht zu nehmen sein.
ack vomlit. 8. dürfte nach den Worten: „auch solche" annoch die Worte „nebst demViehstand und den Gebäuden" zu iussrirsu sein.
all evniUt. 9. 10. 11. hat es bei der stipulation sein Bewenden.
Ferner möchte Erläuterungsweise
all vvQäilionem 12. das Wort ohnentgeltlich zu suppeditiren.
all eoiickitionem 14. die Zahlung der Pachtgelder nach Wechselrecht zu stipulirsn sei.
a<1 vonckitioiiei» 15. So viel den zu bestellenden Vorstand anbelangt, so glaube ich
bei den bestimmten wohl etwas Unbilliges nicht zu verlangen, wenn ich bedinge,
daß der Herr Amtsverwalter Uolru in Könial. Sachs. Staatspapieren, die aus 5 pOsut
Interessen stehen, leiste, und diese Staatspapiere bei einem hier landischen Amte
äsxouirt würden. Auf diese Weise bleibt demselben das (kapital doch ganz sicher, miraber erwachsen doch wenigstens 20 Thlr. Zinsen, welches, da der Herr Amtsverwalter Johnden Vorstand unverzinst leisten will, demselben gleichgültig sein kann.
»cl oonckitionoin 16. Soviel die Vergütung der nicht geleistet werdenden Dienstemit dem Pfluge und der Egge, ingleichen der Hanbdicnste anbelangt, so muß ich diese aufalle Fälle durchaus ablehnen.
Denn erstlich weiß ich gar nicht, wie viel dergl. diese eigentlich leisten sind und esbleibt daher das dafür zu leistende lucköruuisatiousguauturu ganz unübersehbar für mich.Zweitens, da wegen dieser Dienste nun einmal der Prozeß beim Tribunal in Lialla an-hängig, und während demselben werden selbige daher ohnehin nicht geleistet.