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Folge 4 (1883)
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genommen worden. Da der Fall auch leicht eintreten könnte, daß Horla. während derPachtzeit verkauft würde, so ist es wohl nöthig, daß mit dem Pachter zugleich eine Ver-einigung darüber getroffen werde, daß er gegen ein Abtritts-Quantum bei einem ein-tretenden Verkauf des Gutes den Pacht aufgebe, Eine Pacht-Osution. von wenigstens400 Thlr, ist wohl eine nothwendige Bedingung, von der nicht abgegangen werden kann,es müßte denn die Gemeinde wieder pachten, da man denn eher darüber hingehen könnte,auch würde die Zahlung der Pachtgelder wohl prs.suurasrs.iulo zu bedingen sein. Sieschreiben noch von einigen Bedingungen, welche bei einer Verpachtung an die Gemeindewegfallen müßten, ohne jedoch diese Bedingungen näher anzugeben, wir müssen uns auchhierinncn lediglich auf Sie verlassen, da die Zeit zu kurz ist, als daß vor dem Termineine weitere (loiaiuuuioabiou darüber noch stattfinden könnte. Nochmals wiederholeich meine Bitte, daß Sic ja alles aufbieten mögen, um diese zur jetzigen Zeit für uns sodoppelt kritische Pacht-Angelegenheit so Vortheilhaft als möglich für uns zu beendigen.Auch überlassen wir es ganz Ihrem Gutdünken, ob Sie die Verpachtung durch einenliiotsrius wollen sxpsäirsu lassen, Geben Sie mir chebaldigst Nachricht von dem Ver-lauf der Sache und bleiben Sie immer vergewissert der vollkommensten Hochachtung Ihrerergebensten Joh, Eleonore Frsr, v, Cbcrjlein.

An den Herrn Kriegs- »nd Vonminen-Nath v. Lberstvi» nach ki oss»Isinuuxen,de» 27. Inn! 1811.

Um in der Familie alle Verwicklungen und Streitigkeiten so viel als möglich zu ver-meiden, so werden wir uns wohl alle dahin entschließen, daß der Geschäftsgang auch ferner-hin, so wie er von unserm sel, Vater eingeleitet gewesen, fortgehet, nämlich, daßder Herr Bürgermeister VvAsl die Geschäfte in dstrovsu, Herr IVitsolrsl und Ülruslaber die von Ilorls so fortführen, als wie es bei unsers Vaters Lebzeiten geschehn. Eswerden selbige dahero von unseren hiesigen rssp, Ourslorsu und Bevollmächtigten, sobaldals möglich Pollmacht zugeschickt bekommen, sie schicken alsdann wie gewöhnlich die ctwanigenGelder mittelst Hauptrechnung anhcro nach vrssäsu an unsere Frau Mutter, welche mitZuziehung der rssp, Ouratorsu und Bevollmächtigten die Teilung in 7 und 9 Teile vor-nehmen wird.

Von diesen in (lssss. kommenden Geldern werden dann vornehmlich alle Jahre einigeSchulden und die nöthigen lutsrssssu bezahlt, und was nach Abzug dessen übrig bleibt,kommt erst in die Teilung. Bmstr. VoZsl schickt das Geldgusutuiu von dem was aufden 13, Teil kommt mittelst Berechnung an unsere liebe Mutter, dann sieht man, was undwieviel man zu Bezahlung der Interessen und Schulden anwenden. Wegen dem kleinenIlrust in Halts, soll alles bestens besorgt werden; es wird wahrscheinlich der (lurslorabssubis dieserhalb bei der Obvormundschaft anfragen müssen, und ich hoffe, daß dies keineSchwierigkeiten verursachen wird. kisor^e v, Lbsrstsiu.

An den Herrn 4llvaent vsmelins in Sangcrhauscn, den 1. lull 1811.

Da mein (lursbor, der Herr Regierungs-Sekretär Jänigcn, anheute erst von einerReise zurückkommt, ich aber den Brief von Ew, Wohlgcborcn erst gestern am 3V, Juni er-halten habe und gleichwohl die Pachtangelegenheit sehr in Überlegung zu nehmen ist, sobitte ich Ew Wohlgeboren um Nachsicht, mit der von mir geforderten Antwort bis zumnächsten Posttag, welcher auf den Donnerstag fällt, indem diese Antwort sodann gewiß er-folgen soll,

Haben Sie doch die Gewogenheit mir zu schreiben, warum in Horla und Leinungenversiegelt worden ist, da mir ooch mein seliger Vater das Gut Horla, das Haus in Lei-nungen und so weiter an mich abgetreten hat, wundere ich mich über dieses Verfahrenumsomehr, da dem Jäger Ernst bekannt sein muß, daß der größte Teil der Mobilien meinerMutter ist, die sie vor 19 Jahren aus Leipzig nach Leinungcn und Horla schaffen ließIn der Hoffnung von Ew, Wohlgeboren eine baldige Auskunft darüber zu erhalten, ver-bleibe ich mit aller Emilie Irriin o, Eberslein,

An den Herrn 4<1voon1 vsmslins in Sangerhanscn, den 3. 1»Ii 1811.

?, ?, Auf den von Ew, Wohlgeboren sub cks-to 22, fluni dieses Jahres an mich er-lassenen Brief samt Beilagen, die ich nebst dem Protokoll vom 21 fluni o, an anbei zuremitieren nicht verfehle, habe ich zuvörderst den alten Pacht mit dem jetzt zu entriercndcnverglichen, wo ich dann gefunden habe, daß die Verpachtung des Ossouoiuioi von Horla,wie solche dermalen von Johannis dieses Jahres an mit dem Herrn Amtsverwalterflolru verabredet worden, von dem nächstvorhergchcnden Pachte mit der Gemeindezu Horla sich vorzüglich darinnen unterscheidet, daß dem Herrn Amtsverwalter flolruunter andern der Teich, Garten, Wohnung, die Geldzinsen an jährl, 103 Thlr, 5 Gr,,die Getreidezinsen an 1711. Scheffel Hafer, 10 Scheffel Roggen und 10 Scheffel Gerste,ein Holzcksputs.1 von 20 Mltr, und 10 Schock zugleich mit in Pacht überlassen, auch dienicht geleistet werdenden Pflug-, Egge- und Handdienste mit rssp, 18 Gr. u, 2 Gr. ver-

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