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davon auch denen übrigen bekannten annoch unbefriedigten Nensksiclschen Gläu-bigern, insonderheit denen, so den supplicirsnäsn v. bi. vorgehen oder mit ihnenin einer Klasse stehen, vorhero Nachricht erteilen und sodann rechtliches Erkenntniseinholen und ferner den Rechten gemäß verfahren, auch die Sache allenthalbenthunlichstcrmaßen beschleunigen solle, gebührend verfügen :c, w. den 4. Xkr, 1777.Der Ober-Aufseher in seinem Berichte ist ziemlich aontrair, und die ganzeSache wäre nicht auf rechtl. Erkenntnis gesetzt worden, wenn Hr. Christian Ludwig(s. oben S. 139) in der Lausitz nicht durch eine Eingabe beim Oberaufseher-Amte ein rechtliches Vorbringen übergeben hätte (vgl. Nachträge v. 1878, S- 26).Nun will ich sehen, was durch Vergleich zu machen stehet, wenn die gräfl.Kanzelei erstl. gehöret ist. Die I>öAitiir>g.tio aä causam wird etwas schwer werden,das ist kostbar, indem die llssssircksit? von Laus von llbsrstsiir*) und seinenBrüdern isgaii inoäo bewiesen werden muß.
In Absicht des Hohenthalischen Kapitals, so glaube ich, daß es mirmöglich sein wird, die 5660 Thlr. gegen (lsssion der Hohenthalschen Hypo-thek hier an den Hrn. GehRath v. Hohenthal, oder Hofrath v. Hopf-garten zu erhalten, aber freilich müssen 2 pllsnt immer gegeben werden, welchesKosten macht. Versehen mich mein gnädiger Herr Vater so schleunig als möglichhierüber mit kssoiution, wann Ihnen solches gefällig :c.
Der Oberst Joh. Karl Friedr. Frhr. v. Eberstein, Ritter des Ordenspour Is msrits, starb am 27. Okt. 1773 in der Campagne des bayer. Erbfolge-krieges. Seine Erben waren seine Witwe, seine Tochter Charlotte und seinebeiden Söhne Wilhelm und Karl. Mein Großvater, der Hof- und Justitien-rath Wilhelm Frhr. von Eberstein, und meine gleichfalls in Dresden ver-storbene Großmutter sind auf hiesigem alten Neustädter Gottesacker beerdigtworden. Die Aufschrift des Grabsteines lautet:
Denkmal des Königl. Sachs. Hof- und Justitienrothes Hr». Wilhelm Freyherrnv. Eberstein genannt von Vnring, geboren am 11. Februar 1753 zn Tilsit in Ost-preußen, gestorben als Vater von 9 Kindern zn Dresden den 14. Mah 1811, Unddessen Ehegattin Fr. Johanne Eleonore geb. von Tentscher, geboren zu Leipzigden 16. August 1749, gestorben den 25. Januar 1823.
Es folgen nun hierunter verschiedene Nachrichten, welche die Erben W il helm'sv. Eberstein betreffen.
Aus dem bei hiesiger evangelischen Hofkirche befindlichen Taufregister Vol. IIIxag. 178, 198, 241, 278 st 345 wird hierdurch bezeuget, daß nachbenannte, des Hoch-und Wohlgebornen Herrn, Herrn Wilhelm Freiherrn von Eberstein genanntvon Börnig, Churfürstlich Sächsischen Hof- und Justitien-Raths, mit Dero GemahlinFrau Johanne Eleonore geborne Teubscherin erzeugte Kinder rssx. von dem HerrnHofprediger Hl. Raschig getauft worden als
Ernst Albrccht, geboren an dem achtzehnten August Ein Tausend Sieben Hundert undAchtzig und getauft am zwanzigsten besagten Monats.
Aemilie Adelheid, geboren an dem neunten November Ein Tausend SiebenHundert Ein und Achtzig und getauft am zwölften besagten Monats.
*) Alle jetzt noch lebenden Ebersteinc stammen von diesem Hans v. Ebersteinab. Es kommen aber auch seit etwa 86 Jahren in Thüringen und England Kinder einervon ihrem Ehcmanne geschieden gewesenen Frau von Eberstein vor, die bei der Taufeden Namen der Mutter, welchen diese nach der Scheidung geführt, erhalten habensollen; gehörten dieselben zu unserer Familie, so würden sie auch Anteil an den Eber-stein'schcn Rittergütern zu GeHosen gehabt haben. Sie sollen bei Mciningen oder Weimarzu Hause sein, auch in früheren Zeiten ansehnliche Fährgelder erhalten haben, die aberdurch Kapitalzahlung, wie ich gehört, von dem Erben ihres Vaters abgelöst worden sind.Zu ihnen gehört jedenfalls der llsnnz- v. Eberstein, von welchem sich ein Brief im hiesigenk. sächs. Hauptstaatsarchive (dsnsalosstea, sub Nubr. Hbsrstsin, lloo. 11245) vorfindet.Dieser Brief liegt lose in dem betreffenden Aktenstücke, die übrigen Schriftstücke habe ich1878 mit Erlaubnis des verstorbenen Herrn Geheimen Rath v. Weber einheften lassen.
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