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Folge 4 (1883)
Entstehung
Seite
285
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diesem Grunde eine Menge falscher Schritte gethan und nur wenig a aonsiiiis seinkonnte, da er selten zu einer Reise nach Leinungen sich abmüßigen konnte,mein Gesellschafter Martini aber zu praktischen Behandlungen wenig brauchbarwar' so mußte ich mir und meiner Zukunft so gut ich konnte helfen.

Der gräfl, Eberstein'sche Schwiegersohn und Allodial-Erbe, der kur-mainzische Ober-Forstmeister Baron v, Hausen, den ich in Leinungen antraf,offerierte eine Cession aller seiner Ansprüche an den gräfl. Eberstein'schen Nachlaßan alle 13 Herren v. Eberstein gegen ein Aversional - Quantum und Übernahmealler Possessionen, ohne sich auf eine Loparatio lsulli st tlcZsiaomiriissi ab allollioeinlassen zu wollen. Die Witwe und Geschwister waren mit ihren Forderungenauch abzufinden, und wäre das Projekt, darauf ich bald eingegangen wäre, zurRealität gekommen, so wären aus dieser Geburt einer neuen Kommune statt3 verschiedene Haupt-Iitigiorum nothwendig nun 13 und mehrere Rechtshändelerwachsen. Ich disponierte daher meinen Vater zu einer Separat-Unterhandlungmit dem Hrn. v. Hausen und der Witwe und den beiden Uoratossönv. Eberstein, um sodann einen Uonx cls inain zu machen, meinen Vater Looses-sion ergreifen zu lassen und in äuplioi gnaiitats als Hasrss allolliaiis und Fidei-kommißes pro sua rata mit denen übrigen Kreditoren sich abzufinden und dierechtlichen Maßnehmungen der andern Herren Vettern abzuwarten (vgl. meineNachträge 3. Folge. S. 78 ff.).

Zu Michaelis 1772 ging ich nach Leipzig und fing meine Lollegia an. Damein Vater aber auch in Sachsen eintreffen wollte, wo ich dann wieder nachLeinungen gehen mußte, so richtete ich auch darnach meine Lwäisn ein :c., michauf mein gutes Gedächtnis verließ und solchergestalt mich ordentlich übernahmund des Nachts nur 4 Stunden schlief. Im Februar 1773 begleitete ich meinenVater wieder nach Leinungen auf seiner Durchreise durch Leipzig. Jnmittelstwar von mir alles präpariert worden. Mit dem Hrn. Ober-Forstmeisterv. Hausen, dem gräfl. Allodial-Erben, der Gräfin v. Eberstein, denenLonatössen v. Eberstein, denen Haupt-Kreditoren des Grafen Friedrichv. Eberstein und den mehrsten Mitgliedern der Familie war ich vergleichsweisezu stände gekommen. Nun ließ ich meinen Vater die Lossossion von Leinungenergreifen, und hierüber geriethen wir mit dem Major Karl Heinr. Wilh.v. Eberstein zu Magdeburg und der Frau Hof-Jägermeisterin Louise Eber-hardine v. Eberstein geb. v. Trebra, als Vormünderin ihres Sohnes Ludw.Gottlob v. Eberstein, in nicht mehr als 7 Rechtshändel. Freilich, wie ichzu spät gewahr ward, hätte alles dieses mit mehrerer Kaltblütigkeit und Geduldwohlfeiler ins Geleise gebracht werden können. Allein ich war ein jungerMensch im 20. Jahre, und die Konsulenten, die wir gewählt hatten, der Kom-missionsrath Brauer und der schwarzburgsche Rath tlugustin LolyoarpRudloff, bließen das Feuer mehr an, als daß sie zu moderaten Maßnehmungenrathen sollten. Ersterer aus Unkunde des Ganges der Dinge in Sachsen, letztereraus geflissentlicher Absicht, meinen Vater und seine Successoren in Rechtshändelzu verwickeln, bei denen er, wie er auch leider nachher in vollem Maße gethanhat, zu gewinnen die Aussicht hatte.

In Halle bezahlte ich Uollsgia und hatte ein Quartier, kam aber nichthin (ratio war, um nötigenfalls auch für den preuß. Dienst zu passen und etwameinem Vater keinen Verdruß zu machen, da Friedrich II. es sehr übel genommenhätte in der Periode, und der Umstand, ehe er vergessen war, meinem Vater eineüble Uavus hätte machen können).

H,o. 1773 den Sommer machte ich eine Reise nach Mainz, Mannheimund Straßburg durch das Reich, wo ich in Mainz und Mannheim viel zusehen Gelegenheit fand. Ein Onkel von mir, Karl Christian Frhr. v. Eber-