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Folge 4 (1883)
Entstehung
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ich aber einmal wieder zu meinen 1000 Thlrn., so ich der Frau v, E, und Frl.v. Aussein (v. d. Wolf-Dietrich'schen Br.) gelehnt und wovor die beiden HerrnHauptleute (Leopold u, Albr.) sich verbürget, wieder kriegen? Hierüber denke nach.Die 1000 Mfl., so ich dem lüsut. in Morungen gelehnet, stehen wohl auch inGefahr, wann selbige nicht künftig oompeusairäo bei der Einlösung von Hörleangewendet werden können.

Daß Hr. Nsrtiiü die Vokation ausgeschlagen, verbindet mich ihm aufs neue.Wann ich nur müßte, wie ich ihn einmal mit der Zeit gut versorgen könnte undwozu er etwa irmliniret, ich will gerne alles darzu anwenden, dieses versichere ihn nur.

Was nun endlich die Schuldforderungs-Angelegenheit an dieGrafschaft Mansfeld sächsischer Hoheit betrifft, so habe ich gar zu wenigKenntnis davon, um darüber urteilen zu können :c., indessen habe doch all denHrn. Legationsrath v. öoroü geschrieben, ihme im Namen meiner und der ganzenFamilie vor seine gute Dienste den verbindlichsten Dank abgestattet, ihn^zugleichgebeten, mir eine Nachricht von dem gegenwärtigen Statu oausao zukommen zulassen, mich auch geneigtest mit seinem gütigen Rath zu unterstützen, was fernerund nunmehro von unserer Seite zu beobachten, damit wir endlich einmalzu unserer so lange aber vergeblich gesuchten Befriedigung gelangenmöchten :c. Wenn es was helfen kann, werde mich auch bei des Herrn AinistrsGr. bllnLÜsustsm vor die Sache xortiren, dessen gute ^.ssistsrwe ich völlig hoffendarf w. :c. :c. Dein treuer Vater Eberstein.

5. Auji 1775. M. l. S. Ich habe Dein Schreiben vom 24. Märzzurecht erhalten:c. In Beantwortung Deines Schreibens weiß ich Dir wegender Verpachtung von Leinungen und in Absicht des Vergleichs mit derMannheimer Schwägerin nichts zu sagen, als daß ich Dir beide Sachengänzlich überlasse, solche mit Zuziehung des Rath kiuäloll so gut als möglichabzumachen und zur Richtigkeit zu bringen. Die 3000 Thlr. Sache wird jahoffentlich auch abgemacht werden :c. Die Emlösungssache von Rothe ist das-jenige, was mir am mehrsten anlieget, ich wünsche daher, daß ich dieserhalb baldeangenehme Nachricht erhalte. Ist diese Sache gewonnen, so sehe ich mich in demruhigen Besitz von Leinungen. Es ist freilich eine üble Sache, daß derLart durch die eigensinnigen allocztsn des Sachwalters immer leiden muß :c.Der Koch muß indessen ein böser Mann sein, daß er unsere Gegenpart nur auf-hetzet w. Sie machen mir wohl viel Weitläufigkeiten und verursachen mir vielKosten, allein sie spinnen doch auch keine Seide dabei. Das linal ist davon,daß wir uns beiderseits in Kosten bringen, dahingegen eine fritdsame Einig-keit ihnen so vorteilhaft, als mir sein würde. Diese hat die Familie dievielen Jahre her ohngeachtet ihrer schlechten Umstände noch erhalten; dann nochnie hat die Familie einen Rechtshandel unter sich angefangen. Diejetzige Einrichtung der Hütte, wann niemand Geld hergeben will, um dieSchulden zu bezahlen, die einzige, um mit der Zeit das Werk wieder freizu machen, und wo Schulden sind und bezahlt werden müssen, muß man aufkeine Einnahme denken. Ich sollte aber glauben, es müßte in den drei Jahrenauch schon ein Ziemliches abgestoßen sein, die Rechnungen des Schichtmeistersmüssen solches auszeigen. Was den neuen Schacht auf der blorrmg'schen Seitebetrifft, so hat der Geschworne es gut gemacht :c., allein ich fürchte auch hier-bei, daß bei dem Hrn. Schichtmeister einige nllsc-tsn mit unterlaufen unddas Gezänke immer ärger wird :c. Ich bin der Sache ganz müde und mußalles gehen lassen, wie es gehet, und wünschte, daß ich niemalen in den ganzenHandel mit Leinnngen sntriret hätte, da meine wenigen Jahre, welche ichnoch etwa zu leben habe, mir viel zu schätzbar sind, als daß ich selbige mit Zank,