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billig behandle»? Suche doch die Sache recht zu erfragen, was dann eigentlichdie Ursache seines Stillschweigens ist. Der Schichtmeister will seine Super-klngheit zeigen, wann er erst eine von allen Lapitis gleichförmige Anweisung überdes Graf sein Anteil Lehn stamm und Inäkinmsations-Lapital von dem sel.Berghauptmann und Major Wilhelm haben will. Es verstehet sich vonselbst, daß nunmehro diese beiden Lehnstämme und Irnlammsations-(Kapitalsnicht mehr in 5, sondern in die noch vorhandenen 4 Branchen geteilt werden,da die 5te ausgegangen und nichts davon haben oder ziehen kann. Bei DeinerÜberkunft sage Hrn. R. Uuclloll, daß er den Hrn. Schichtmeister zurechteweisen und die Sache in Ordnung bringen möchte. Ich bleibe Dein wohl-wollender Freund und Vater Eberjlcin.
I'ilse, Illünx 1775. Dein Schreiben vom 8. Febr., welches fast einenMonat unterwegs gewesen, kam den Posttag darauf, als ich an Dich meinSchreiben abgesandt hatte. Es hat uns alle recht herzlich gefreuet. Deine Ge-sundheit und Munterkeit daraus zu ersehen, Gott wolle Dich ferner in seinerGnadenregierung erhalten :c., damit wir noch viele Freude an Dir erleben,worzu Du uns die beste Hoffnung giebst :c. Meine Gesundheit fängt an, immerveränderlicher zu werden. Indessen, wird es Gott vor mich nützlich sehen, kanner mich noch wohl erhalten unter so vielen Gemüthsbedrückungen, welche er inmeinem Alter über mich kommen läßt, unter welchen die olliaansusö Lonours-Sache des boshaften Keyser mich am mehresten mitnimmt, da ich mich in soeinen höchst unangenehmen Lroesss mit seinen Lrsäitoridus verwickelt sehen mußvor die gute Absicht, welche ich vor den garstigen Sangueroutsur :c. gehabt,worzu noch kommt, daß ich mit Leinungen befürchten muß, daß mir solchesdas wenige Vermögen ausfrisset. Erwäge es nur, ich habe teils baar, teilsdurch Anweisung bereits über 5000 Thlr. hinein gesteckt und noch nicht einenGr. von allem gezogen, und allem Ansehen nach werde ich in meinem Lebenauch nichts davon ziehen, da die Ausgaben mit der Einnahme in Rechn. kaian-oiren und ich die Zinsen der Lapitalia und tliiinsutations unterdessen aus meinenMitteln herschaffen muß, welche jährlich 982 Thlr. 12 Gr. ohne die Zinsenmeiner 600 Thlr. und der über 5000 Thlr., so ich bereits drin habe, betragen;erwäge selbst, wie mir hierbei zu Muthe sein kann. Es ist also kein Wunder,daß der Graf (d. i. General Friedrich) cksspsrat alles hat liegen lassen :c.Gott verhüte, daß es mir nicht auch so gehet. Indessen will es noch ein Jahransehen, auch das Kapital der Jägermeistern abzahlen, das kommende Jahraber muß es besser und ordentlicher gehen, oder ich äskarrasire mich davon,dann die Ausgaben ja ganz erschrecklich übertrieben sind. Nächstdem habe einigeblonita hierbei geleget; und dem Verwalter sage nur, daß falls er länger inmeinem Dienst bleiben will, muß er der von ihm angelobten Insinuation punotusllnachkommen und ich erwarte eine Spoaillgue - Rechnung von ihm ?c.
Die Einlösungssache wegen Rothe mußt Du zu stände bringen :c. Ichthue die Einlösung nicht als Erbe des Major Wilhelm, sondern als Lossio-narius des Hrn. v. llaussn, und weiß ich nicht, was die Morun g'sche Branchedagegen einwenden kann w. Den Gedanken, welchen Du mir im Herbst wegender Teilung des Forstes und Verpachtung der Jagd überschrieben, solchen über-lasse Dir auch zur Erfüllung zu bringen und wollte ich bei dieser Gelegenheitgerne meinen Reinhard als Jäger ansetzen w. Trägt das Backhaus dann soviel, daß Nutzen bei der Einlösung ist? w. :c. Der sel. Bruder ist mir nocheinige 100 Thlr. schuldig. Diese werde von der Hütte erst einkassieren, hernachkann man wegen dessen Tochter einen Schluß nehmen. Die Sache wegen der1000 Thlr. Isgatis meiner beiden Schwestern, überlasse Dir bei GelegenheitDeiner Gegenwart in Leinungen in Ordnung w. zu bringen :c. Wie werde