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mit der Hütte wird, je besser es ist, man muß denken, sie wäre gar nicht.Endlich muß die Sache doch eine andere Gestalt gewinnen und man muß nichtzugeben, daß die Gelder der Erb schuftskassc vor selbige omxloyiret werden.Solche müssen geteilt werden, ein Haben ist besser, als viele Kriegen.Wollen die Herren aber billig sein, so lassen sie ihre Teile stehen zu Bezahlungihrer Schulden. Warum soll ich aber meinen Anteil missen, da ich nichtsschuldig bin. Über dieses muß ja die Hütte etwas abwerfen, dann hat derSchichtmeister schon einige Tausend auf die hgtel Lasss abgestoßen, so mußer ja nothwendiger Weise mehr auf die ^/gtel Lasse abgestoßen haben. WannDu nach Leinungen kommst, so lasse Dir die Rechnung vorzeigen. Die Berg-leute müssen vor allen Dingen bezahlt werden, der Rest aber muß immer an-gewendet werden, um Schulden zu bezahlen und dies so lange, bis alles bezahltist. Es ist besser, daß die Schuldleute schreien, als daß der Bergmann klagt.Hierauf muß der Schichtmeister scharf angewiesen werden. Was hat es dannfür Bewandnis wegen der noch unbekannten geführt. Verfassung der aaguisitionund Beleihung des Bergwerks, welche niemand weiß als der L.rollivariusKlun ger? Gewiß ist es indessen, daß wann der Unmündige des Grafen Anteilerben will, er auch die darauf haftenden Schulden bezahlen muß.
Was nun den ^.rtioul Deines künftiges Fortkommens betrifft, so setze Dirdie Gedanken eines sehr vernünftigen Mannes und guten Freundes hieher :c. :c. ec.Beim Kammergericht in Wetzlar ist nicht das liebe Brod, beim Reichshofrath,der kann mehr sein, allein wie wäre dahin zu kommen :c. Wie viel glaubst Duwohl nöthig zu haben, ein Jahr Dich etwas umzusehen, und Dich an einigenHöfen, als z. E. Dresden oder Weimar, Gotha, Kassel bekannt zu machen?Selbst in Wetzlar würdest Du die dasige Verfassung kennen lernen können,wann Du bei einem kurzen Aufenthalte Dich um den Löhnberg er Prozeßerkundigest bei einem gewissen Rath Unäoltl daselbst, welches ein sehr klugerMann ist.
Wie steht denn die alte Schuldsache in Dresden? Der Minister v. Uoioüist ins Oirootoriura gekommen :c. Was habe ich Wohl Brauern gethan, ermuß böse auf mich sein. Ich habe ihme vorm Jahre und vorher geschrieben,er möchte mir schreiben, ob es wohl gethan wäre in der Wertherschen Sache,wann ich mich an den Ninistrs v. Fürst, welchen ich kennen gelernt hätte, wen-dete, und ich könnte mir gerechte Hülfe versprechen. Als ich auf diese undandere in eben dieser Materie und meine Leinuugschen aüüirsn einschlagendeBriefe in acht Monaten und länger keine Antwort ^halten, so wollte doch gerndie Lage der Sache wissen und schrieb an den Lriminal-Rath Narok, er möchtemir doch schreiben, wie die Sache stünde, ich hätte vernommen, daß ein Urteilin Halberstadt herausgekommen, welcher mir das Urtel schickte. Vors erstehabe ich in dieser ganzen ullaire, welche mir so sehr ans Herz geht, nur eineneinzigen Brief von ihm. Da ich nun weiß, daß er sehr viele allairss und nichtgerne schreibt, so geschähe es aus guter Meinung, durch Hrn. NarcR, der mirohnehin soviel näher liegt, Nachricht einzuziehen, vors andere ist mir Narok javerpflichtet als mein Sachwalter und kann sich nicht entbrechen, meinem Ver-langen Gnüge zu leisten, und Gott weiß es, ich habe keine andern Gedankendarbet gehabt und auch noch. Will man einem dienen, muß man es thun, wiees recht ist. Ein Mann, der wie ich die Ordnung liebet und nicht ins Gelaghinein lebet, will von seinen Umständen ofte und allzeit unterrichtet sein undkann sich darin nicht begnügen, ofte anzufragen und keine Antwort zu erhalten.Gewiß eine possirliche Sache, platterdings von anderen abhangen, die gleichwohlvon uns vor ihre Dienste bezahlt werden, welche sie uns leisten und uns zuleisten versprechen. Wer kann sich auf solche Leute verlassen, die uns so un-