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Folge 4 (1883)
Entstehung
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kommandiert, gehet von Graudenz ab und wird vermuthlich Dich in Leinungenbesuchen zc. An Hrn. Martini kann nicht schreiben, sxonsire mich, ich habe alleHände voll mit dem Usgt. zu thun und bin wegen des Ausmarsches sehr be-setzt :c. Mache meine tloraplinasnts nach Standesgebühr allenthalben, besondersan Vetter Leopold w. Dein treuer Vater Cbcrstein.

lilsv, 25. (ket. 1774. Die Ausgabe des Hrn. Rath belauft sich bisJoh. dieses Jahres an 7200 Rthlr., worzu ich ihme über 7000 Thlr. ausmeinen sonstigen klsvsnnos und baar assigniret. Hieraus kannst Du Dir einenkleinen Begriff machen, wie nöthig es ist, mit vor allen Dingen darauf Bedachtzu nehmen, daß alles mit Leinungen in Ordnung komme und ich in standgesetzt werde, meine alten Usvöimss wenigstens zu nutzen und zu gebrauchen.Dann was helfen solche Güter, die das Wenige, was man noch haben könnte,auffressen und den Eigenthümer ruinieren. Ich gebe Dir dieses alles zu be-denken, damit Du vor allen Dingen daran arbeitest, daß die Sache mit Leinungenauf den Fuß komme, daß ich wenigstens die Interessen und lUimsntationsdaraus ziehe.

Die Werther'sche Angelegenheit betreffend, so muß man Geduld haben,so lange man sich noch über kein Unrecht beschweren kann; dann die Appellationeinem jeden freistehet :c. Freilich werden die Herren die Sache so lange alsmöglich zu trainlren suchen w. Mit meiner Gesundheit ist es ziemlich, dochnicht völlig, woran teils Jahre, teils bekannte Sorgen und Verdruß schuld haben.Gott helfe alles überstehen, in dessen Schutz, Gnade und Beistand Dich erlasseund bleibe Dein treuer Vater Ebrrhein.

28. 1774. M. l. S. Mit Verlangen habe ich dieses Malauf ein Schreiben von Dir gewartet, welches endlich mit letzter Post vom 24. gkr.äatirt eingelaufen ist :c. Deine Mutter und sämtl. Geschwister :c. sind mit miranjetzo gottlob gesund, und meine Kräfte des Leibes haben sich seit 2 Monatenwieder ziemlich eingefunden. Der Hr. Usnsral, dessen Frau Gemahlin, der Hr.Major v. llponburg und v. Ltutterlroina, sowie alle Bekannte und guten Freundemachen Dir ein (lompl., auch hat sich Hr. Major v. Ualokrontlr kürzlich aufeine freundschaftliche Weise nach Dir erkundiget :c. Was nun unsere wirtschaft-lichen Angelegenheiten betrifft, so ist es mir recht angenehm, daß Ihr in Leinungenmit Hrn. Brauer zusammen gewesen. Was nun die Verpachtung vonLeinungen betrifft, so :c. :c. wäre mir lieb, je eher je besser diese Angelegen-heit ins Werk zu setzen :c., wobei man wohl in Erwägung setzen muß, daß derPachter auch bei einer klugen, guten Wirthschaft bestehen und zurechte kommenkann. Der Anschlag selbst ist mir zu dunkel :c. Warum bleibt man nicht beidenen Kammerprinoipüs, wo die Aussaat gerechnet wird und was gebauet werdenkann 7c. :c. Wie glücklich würdet Ihr sein, wann Ihr nach meinem Ablebenalles reine und in Ordnung finden möchtet. Du sollest demnach alles Möglichebeitragen, daß alles noch bei meinem Leben in Ordnung käme, und denen nichtdas Wort reden, die niemalen an was anders gedacht, als wo sie nur Geldherkriegen wollen, es leide darunter, wer da wolle. Solltest Du Dich wohlauf solche Gedanken bringen lassen, mir anzurathen, daß ein Kapital auf GeHofenerborgt und aufgenommen werde, um der Hütte aufzuhelfen? Weißt Dunicht, daß GeHofen ohnveränderlich und zur Aufrechterhaltung des Eber-stein's chen Mannsstamms ist und daß keiner hiervon etwas verthun unddurchbringen kann? Nimmer werde ich darin willigen und wann Du meinenVerlust von Leinungen noch so hoch machst. Und wie hat der Schichtmeistersich unterstehen können, die Erbschaftskasse zum Behuf der Hütte anzu-greifen! :c. Lasse nur einen jeden Geld schaffen, ich werde das, was ans michkommt, schon auch herbei schaffen, es ist xnrat. Die Herrn Vettern bezahlen,