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Folge 4 (1883)
Entstehung
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ließe ihm solches, außerdeme aber möchte er sich vor das verflossene Jahr nochein ckouosur von 50 Thlr. ansetzen, um ihn zum Fleiß und Eifer vor mich zubewegen :c. Der Verwalter bringt seit dem l, Januar bis 28. Febr. schonwieder in Rechnung Dienstlöhne:c., Holzhaulöhne :c. und Wirthschaftsausgaben w.Darum muß ich eine spseillgew Rechnung sehen :c.; thut die Rechnung in ein:c. Kästchen und lranguirt solches bis Frankfurt an der Oder über Leipzig, Herz-berg und Beskow oder über Wittenberg, kann mich solches noch bei Graudenz,wo wir den 3. u. 4. Juni im Lager sein werden, um die Usvus zu passiren,treffen, würde es mir viel Postgeld ersparen, indessen lasse mir alles gefallen.An den Schichtmeister schreibe ich hierbei. Du mußt die Ursachen, welche mirdie Lntrspriso von Leinungen dieses Jahr so schwer gemacht und welche solchemir noch ferner schwer machen, aus dem Wege zu räumen suchen. Du bist javon mir darzu autorisieret und befehliget, und ich werde Dir, was darzu fehlet,nöthigen Falls schicken. Meine Absicht gehet dahin, Euch beiden BrüdernLeinnngen, die Hütte, Lehnstämme und die Anteile an GeHofen nachmeinem Tode frei zu lassen ohne Schulden und vor die Lottchen ein propor-tioniertes Kapital zu sammeln, welches aber in Leinungen oder auf GeHofenbis zu ihrer etwanigen Verheirathung und Beerbung stehen bleiben soll und ihrnur jährt, die Interessen davon bezahlet werden sollen. Daß ich dieses meinVorhaben zu stände bringe, mußt Du alles Mögliche darzu ooopsriren. Ichschicke nun dem Rath Unäloll gegen die ersten Tage des llunij noch 1800 Thlr.;dann hat er von mir bereits 6100 Thlr. ohne meine dortigen Uevsnuss er-halten, welche er nebst dem Ostsrlollischen Kapital und der Frau v. Iiiauk-borg, auch was seither vor meinen sel. Bruder eingegangen ist, gehoben hat w.Was die Maßregeln, so Ihr wegen unserer Schuldforderungen genommen, betrifft,approbire ich solche in ihrem ganzen Umfang ec. Was Du von dem Hrn. Weih-bischof V. ^ellinsn schreibst, will zu bewerkstelligen suchen und sehen, ob eretwas in der Sache thun kann. Wegen der 1000 Thlr. Legatengelder von denSchwestern, so mache Du diese Sache mit ihnen in meinem Namen ab. Hr.Nartiui kann als Auszahler dieses Kapitals im Protokoll benamt werden m.

Das Urteil in der Werther'schen Lonourssache habe erhalten, ohne daßHr. Martini umständlicher dabei Nachricht gegeben. Von Hrn. Loininissions-Rath IZrausr habe nichts davon erhalten. Die 5000 Thlr. betreffend, so sindselbige von denen Herren v. Msrtllsrn oonsontiret, folglich kann ich wedervom Kapital, noch Interesse bis jetzo zu was verlieren, die übrigen Posten habeich zu ihrer beiderseitigen U-zuipags und Unterrichtung hergeschossen. Sollte ichdennoch etwas daran einbüßen, so halte mich dieses Verlustes wegen an ihr Eigen-thum in Sachsen, sprich nur hierüber mit dem Hrn. Kommissions-Rath undsage ihm diese meine Meinung und ich lasse ihn bitten, die Original-Dokumentewohl zu verwahren und davor zu sorgen, daß die Bezahlung so balde möglichgeschieht. Ich hoffe, er wird mein Recht behaupten und mir nichts vergeben.So sind die Umstände, wie gemeldt, die ich allemal eidlich erhärten kann, undHrn. Brauer sind sie hinlänglich bekannt. Schaffe mir nur Nachricht, was vorLehn und was vor Allodium äsolariret worden ist :c. Wegen des Holzes richtealles zum besten Vorteil ein m. An die Insel viel zu wenden, ist freilich nichtrathsam :c., die Thorheiten (Glockenspiel :c. :c. auf der Insel) läßt man eingehenund sucht nur alles nutzbar zu machen, dem Wasserlauf muß Raum geschafftwerden :c. und das Röhr werk nach dem Schloß ist eine nöthige Sache zuunterhalten. Hier ist noch alles in Ltatu gno, außer daß der Lieut. v. Ls ^ckiitsgestorben. Lapit. v. Mitten ist versorgt und Haspln er ist dapit. Der Hr.üsn., Sie u. d. Hrn. Majors grüßen dich herzlich. Maj. v. Ltuttorbsiin,Liraollt und Lapit v .üolltritii besonders. Der Major V. Uraalltist auf Werbung