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Folge 4 (1883)
Entstehung
Seite
225
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Der Anschlag des Hauses ohne mein Vorwissen und Zufriedenheit istnull, ob er schön von der Regierung kommt; wird sich auch finden. Auf dasdritte ist die Wegschätzung der Wiese und Gartens eben auch null. WillHr, v. visxonbrole Difficnltäten machen, so kündigen Sie ihm nur das Hausmit Zuziehung Zeugen auf, welches vorläufig melde. Verbleibe Nonsisur votrstbbl, st oboissant l0o domto ü'lkbkrstoill.

Mainz, 7, Rais 1729,

Schreiben des Fürsten Christian an den Grafen v. Eberstein zuDresden 6, ä, Dillenburg, den 21, Febr, 1730.

Hochwohlgeborner Graf! Was die Vormündere derer Uborstomischen Kindererster Ehe wegen der ältesten Fräulein von lllbsrstoin, so sich dato imKloster zu Mainz befindet, an mich geschrieben, ein solches wird die beigebogeneLuppüczuo des mehrern zeigen, Weilen ich nun hierinnen nichts thun mögen,ehe und bevor der Herr Graf seine Meinung darüber gegeben: Als habe solchesdenenselben kommunicieren und deren Gutachten vernehmen wollen. MeinesDafürhaltens deuchte mich, wohlgethan zu werden, um der schweren Kosten loszu werden, daß ermeldte Fräulein die Bedienung bei der Gräfin von Saarannehme. In Erwartung einiger Antwortszeilen bin des Herrn Grafen dienst-williger Christian Fürst zu Nassau,

Dillenburg, 21. Febr, 1730.

Antwort des Grafen Ernst Friedrich von Eberstein.

Durchlauchtigster Fürst! Ew. Durchl, gnädigstes Schreiben vom 21, ü'sbruariisamt beigeschlossenem Memorial des Büringischen Assistenten Herrn blotariiDieterichs habe vorgestern die Ehre gehabt zu erhalten, muß aber aus beider In-halt fast befahren, daß Ew. Durchl, meine zwei Schreiben, welche ich die Ehregenommen, an Dieselben aus Mainz unter dem 21, Septembr, und von hieraus den 15, Xbr. 1729 abzusenden, nicht zu Händen gediehen. Sintemalen ichin ersterem berichtet, daß des sel, Ober-Jägermeisters älteste Tochtererster Ehe aus dem Kloster mit mir nach Sachsen nähme und daselbst beimeinen Kindern ferner erziehen lassen wolle. Nächst diesem habe mich über vor-gedachten Assistenten Dietrichen beschweret, daß selbiger wider mein Wissen undGenehmhalten sich unterstanden, dieser meiner lMoo heimlich Briefe und Geld zuschicken, auch noch weiter Anträge zu thun, und sie dadurch zu Ungehorsam undunnöthigen Geld - Verspielderung zu verleiten, alldieweilen ich nicht allein dasKostgeld besage habender Quittungen vor sie ordentlich bezahlet, sondern auch siemit Wäsche, Kleidern und allen andern Bedürfnissen versorget, hingegen zu un-nöthigen Quackeleien Geld zu geben bedenklich geachtet, mithin Ew. Durchl, unter-thänigst ersucht, von dem Xoturio Dietrich seine diesfallsige Verantwortung undSpecifikation, was und wozu er ihr Geld geschickt, zu erfordern, damit ich er-sehen könne, ob etwan durch maobiimtionss der Nonnen oder meines BrüdernTochter selbsten man von meiner Abwesenheit zu profitieren gesuchet, und solchesihmc als eine zu nichts als Unordnung dienende Sache zu verweisen.

In dem zweiten habe Ew. Durchl. implorieret, daß, weilen ich nicht imstände, vor künftigen Oktober selbst hinaus zu kommen; Dieselbigen geruhenmöchten, von meinem Assistenten, dem Herrn Doktor Steuber, und von demBüringischen Assistenten Herrn Xotario Dietrich einen ausführlichen Bericht undLtuwm fertigen zu lassen, in was Umständen sowohl des sel. Ober-JägermeistersKreditwesen, als auch mobil- und immobile Verlassenschaft, ingleichen der Kindererster Ehe liegende und noch wenige übrige fahrende Habseligkeit dermalen allent-halben draußen befangen sei, nicht weniger von letzterm die Rechnung über diebishero eingenommenen Gelder exhibieren zu lassen und mir solches alles gnädigst

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