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Folge 4 (1883)
Entstehung
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u, will sturs Rctention zu behalten befugt sind nicht sagen. 13) Daß der Großmutter, derFrau von Büring, mehr als 1000 fl. Alimentationsgelder von der EbersteinischenVerlassenschaft zukommen, die ebenfalls w. Herrn Grafen v. Hachenburg zu präferiercnist, ohne 14> was meinen Pflcgbefohlenen annoch von ihrem Bäterl. gebühret, wegen dervon ihrem sel. Vater verwirkt gehabt, u. genossenen Leibzucht von denen BüringischenGütern, welchen Jhro hochgrafl. Uxo. ebenfalls in der Klassifikation sts jurs zu post-ponicrcn sind, welche Rechnung in 14 Tagen Ew. hfl. Dchlt. eingegeben werden soll, längstaber nff Hachenburg gesandt ist.

Letzl. und 15) ist sehr v . ., daß wegen der vom Hrn. Rath Reichmann vom JsaacSpeier erhandelten und uff den Eichen gestandene Forderung all 180 Rthlr. ohngcfähr(der mir dem Uotario Dieterich dennoch zu warten versprochen hat) Hrn. Vögten eben-falls anbefohlen worden, von denen Eichen weg und Hrn. Gcheimtcn Rath Jhmen Schwieger-sohn, dem Hrn. Rath und Amtmann zu Mengerskirchen, dem, Vcrlaut nach, sein Hrn.Bruder solche Schuld wieder cedierct habe, ein Stück Gut zuzuschätzen, da ich dennochdiesen: die Zahlung uff Ostern zu thun versprochen, womit auch wohl zufrieden.

Habe also Ew. hfl. Dchl. ich dieses als hohen Ober-Vormund meinen Pflichten gemäßunterthst. vorstellen wollen, in hohen Gnaden zu geruhen und die Wcgschäüung derEichischen, vormalen aber Trumbachisch gewesenen Haubergc, ingleichen wegen der JsaacSpcicrischcn Forderung zu kassieren, Hrn. Grafen von Hachenburg mit seiner Eber-steinischen Forderung an das Eberstcinische Haus, Herrn Rath Reich mann aber wegender Speierischen Forderung seinem Versprechen gemäß so lang bis Ostern zur Geduld zuverweisen, alsdann dieser letztere sowohl, als das Gotteshaus zu Attendorn und In-spektor Schräm ihre Zahlung bekommen sollen. Gnädigster Erhörung mich getroste undzeitlebens in allem unterthänigsten Respekt verbleibe Ew. hochfürstl. Dchl. untcrthstr.

Dillenburg, 16. Marths 1729. Dieterich.

k) am 27. April 1729: Hochgeborner Reichsgraf :c.! Deroselben habeunterm 1. u. 17. März a. o. durch den Dillenb. Boten den armen und betrübtenEichischcn Zustand bekannt gemacht und was an :c. hochf. Dchl. übergeben inoopia beigeleget, anbei :c. gebeten, etwan 2000 Thlr. alldorten uff das Gut Eichennffzunehmen, damit die Usnsiouss von Attendorn und Hrn. Dr. Schrämzahlt werden könnten; sodann habe ferner gebeten, von Dero Rest vermög Invon-tarn etwa 200 Thlr. hieher zu senden, damit Hr. Reichmann wegen JsaacSP ei er bezahlet würde und keine neue Wegschätzung geschehe, habe aber keineAntwort erhalten, also ich meiner Pflicht los bin, dann dasjenige, so mir zuschwer ist, muß liegen lassen :c. Ich erinnere erstl. wegen 200 Thlr. nochmal zc.ratiorm Hrn. Reichmanns, damit nicht noch ein Stück Gut hinweggehe, sodannund weilen es Ew. zc. llxo. ein Geringes ist, alldorten etwa 2000 Thlr. uff dasGut zu lehnen, so könnte man w. das Gut erhalten.

o) am 4. Mai 1729: Ich zweifele nicht, mein voriges sowohl, als dasden 27. Apr. an Ew. hochgrafl. Cxo. abgelassene Schreiben werden richtig ein-gegangen sein, worab unser Zustand zu Tage lieget. Gestern bin abermal beiHerrn Ober-Jägermeister von Diepenbrück gewesen und um Unterschreibungdes Leihkontrakts vom Haus nachgesuchet, so aber nicht geschehen ist, sonderndieser hat mir gesagt, daß Zmns Zoster hochfürstl. Durchl. den Eber-steinischen Garten am Haus und das dazu gehörige Wieschen hättenwegschätzen lassen und zu sich genommen, guo jurs aber, wußte er selbstennicht. Derohalben könnte er pro kuturo mehr nicht vom Haus (d. i. d. Unter-haus, nicht d. Sterbehaus, s. S. 199) aus als 30 Thlr. Zins geben.Antwort des Grafen von Eberstein.

Monsieur. Dessen 3 Schreiben vom 16. Mart., 27. ^pr. und 4. Maihabe snccessive erhalten. Wie nun an dem bei dem ersten angeschlossenem Memoriaoder Lupptigus allerhand Erinnerungen gefunden, aber gehoffet, täglich hier abund nüber kommen zu können, als habe es auf mein Anwesen beruhen lassenmüssen, welches mit Gott sicher geschehen soll. Auf das 2te so habe vor hiesigeFrl. zwar viel mehr ins Kloster und sonst ausgeben, als die Post anbetrifft,so habe mich auch allerorten nach einem Anlehen von 3000 fl. umgethan, abernichts ausmachen können.