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Folge 4 (1883)
Entstehung
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stehende Kapital acl 1000 Thlr. nebst 106 Thlr. Interesse in 14 Tagen nicht zahltwürde, so sollte der Vogt zu Burbach (Wiesen) aus denen Eichen wegschätzen.Jngleichen hat Jsaac Speier ein Urteil vor 2 Tagen bekommen, ihme 153 Thlr.m. Interesse binnen 4 Wochen zu zahlen. Das Gotteshaus Attendorn hatan die 500 Thlr. Interesse noch stehn, welches den 30. lau. das Dekret erhalten,daß, wann in 14 Tagen die Zahlung nicht geschähe, sollte die Wegschätzung vorsich gehn. Anderer Kreditoren nicht zu gedenken. Derowegen und wann nicht2000 Thlr. uff die Eiche uffgenommen werden, zu befürchten stehet, daß die besteGütere hinweg gehen; wesyalben dies unterthst. bekannt mache, damit mir heutoder morgen nichts imputiert werde:c. Jngleichen muß melden, wie die beidenHerrschaften abermal von der Hütt III Thlr. von der diesjährigen Reiß habewollen und Exekution denen Gewerken hingeleget hat. Sodann wollen dieEichischen Censiten die Zins nicht mehr geben, sondern wollen die Sach uffden alten Fuß haben, wie es vor 30 Jahren gewesen, worinnen sie dann derVogt und Kanzlei trefflich stärket; also, daß allhier ein armer Zustand ist. Undwann Ew. hochgräfl. Exe. nicht mit Hand anlegen und bald hierher kommen,so danke ich ab, angesehen wir 26 Prozeß haben, die in motu sind, vor derenSchriften ich allein sorgen und sie verfertigen muß. Letztl. so ist Hr. von Trum-bach wieder allhier ankommen und will all seine Gütere wieder einlösen unddie Hauberge zu sich nehmen. Ich rekommandiere mich unterthänig und bleibeEw. hochgräfl. Uxo. unterthäniger Diener visterieli.

Dillen bürg, 12. Inn. 1728.

d) vor Ostern 1728:

Hochgeborner Reichsgraf :c.! Ew. hochgräfl. Uxo. vom 16. Uobr. an michgdst. abgelassenes Antwortschreiben ist mir suo tempore wohl zu Händen kommen,es wäre auch meine Schuldigkeit gewesen, solches sogleich zu beantworten. DieUrsache der Verzögerung ist gewesen, weilen dato kein Dekret von hochfürstl.Kanzlei heraus bringen können. Indessen habe ich gegen alles einseitige Ver-fahren protestieret und eingegeben, daß Ew. hochgräfl. Uxo. annoch vor Osternallhier eintreffen würden, bis dahin man mit Wegschätzung der EichischenGüter einhalten möchte, zweifle auch nicht, dies wird geschehen. Daß Ew. hoch-gräfl. Uxo. aber mein unterm 13. (muß heißen 12.) lau. a. o. unterthst. abge-lassenes Schreiben erst den 14. ?sbr. zu Händen kommen, daran bin ich garnicht schuld, zumalen da ich von denen allhiesigen oräiuairen und uff Ffurtgehenden Boten einen Schein in Händen habe, daß ich solches sub disto datogeliefert; wo selbiges nun liegen blieben, ist mir unbewußt.

Es haben indessen gdste. und gnädige Herrschafte abermal von derverflossenen Hüttenreiß über III Thlr. denen armen Waisen, ohnerachtet daß inao. 1726 ein Mandatum äs rsstitnsudo spolio erkannt und insinuieret worden,hinweg genommen und sich um niemand bekümmert. Ob ich nun schon diesProcedere sogleich nach Wetzlar an Herrn U. Hoffmann lrmiorsm berichtet,selbiger m Was sausa Mvosalns und Procurator ist, so sehe schlechte Hoffnungzur Erlösung, zumalen da man mit Geld nicht helfen kann und die Censitensich uff die Hinterfüße setzen und keinen Xr. zahlen, weilen sie weiche Seitevom Vogt zu Burbach spüren, Herr vr. Sie über auch keine Feder ansetzet,ich indessen allein die Sache ausmachen soll, da ich doch mit denen 20 Prozessen,die ich tu Was onusa bediene, genug zu thun habe.

Nach erfolgter Ankunft in Dillenburg schreibt Graf Eberstein am27. März 1728 an den Fürsten Christian zu Nassau:

Durchlauchtigster Fürst, gnädigster Herr! Ew. Durchl. finde ich mich ge-zwungen, hiedurch mit rechter Wehmuth zu repräsentieren, welchergestalten ich mit