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Folge 4 (1883)
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schaftl. Geschäfte, daß nicht im stände gewesen bin, darauf zu antworten; daherovorjetzo auf alles umständlich meine Gedanken eröffne, und zwar

1) ist mir lieb, daß das Jnventarium in den Eichen endlich zum Standegebracht worden, weiß aber nicht, was nöthig gewesen, daß Sie den Stich mitdazu gezogen, indem Sie es ja billig selbst verrichten und denen armen Kinderndie Unkosten, so Stich gemacht, ersparen sollen;

2) muß das Jnventarium zeigen, ob die Tapeten nur allein oder nochandere Sachen zu verkaufen übrig sein;

3) ist zu erbarmen, daß Se, Durchlaucht der Fürst vor meines sel, Brüderntreue Dienste und der Kinder Zustand nicht mehr Betracht haben, als daß Sie

wegen der den Beamten so den Zügel schießen lassen, welches

ich mir doch fast nicht einbilden kann, indem Selbiger in Gegenwart HerrnU, Steuber's ganz ein anders versprochen, welches ich bitte nebst dem Herrnv, Steuber Sr, Durchlaucht vorzustellen.

4) Die Taxation der (lantors ist sehr gering, kommt es auf diese 22 Thlr,an, will ich sehen, wann ich hin komme, wie es zu machen. Ich habe gehoffet,daß wir dieses Jahr von der Hütte und Kupfer-Bergwerk noch etwas erübrigenwollten, so zu Bezahlung Schulden angewendet werden sollte, allein da wir ge-zwungen sind, noch eine Hütte (zu Gr.-Leinungen.) zu bauen (vgl. Nachtr. 3. Folge,S. 96), welches dies Jahr schon über 2000 Thlr. weggenommen und künftigesJahr wenigstens auch so viel noch erfordern wird, ist dazu keine Möglichkeitvor Weihnachten 1723, geschweige, daß man sogleich 500 Thlr. anschaffen könne.

5) Die Tapeten anbetreffend, kostet die Elle 7 gute Groschen ?c.

6) Wann Se. Durchlaucht vor des seligen Fürsten Portrait mehr nicht alsdie taxierten 20 Thlr. geben wollen, muß ich alles geschehen lassen; hätte mirdoch eingebildet, Sie würden dazu allzu großmüthlg sein, weilen Sie wissen, daßes von dem Maler Rosen 100 fl. baares Geld gekostet.

7) ... 8) Wann Herr Kammerrath Reichmann nicht bedenken will, daßdie Härtigkeit gegen Unmündige zu gebrauchen, ihm und seinen Kindern keinenSegen bringen mag, so muß ich es Gott befehlen; dann aller Welt bekannt, daßes ihm nicht so genau gehet, um nöthig zu haben, weder Zeit noch Geduld zugestatten.

9) Daß die Fr. von Büring sich mit dem Theiß ebensowenig als mitandern vertragen wird, solches ist außer Zweifel.

10) Übrigens wäre nicht zu verantworten, wann bei der Verleihung nichtnachgesehen worden wäre, ob des Theiß zur Kaution gestelleten Sachen schonanderwärts verpfändet gewesen, und wäre dieses eine große Bosheit von ihm,noch vielmehr aber strafbar, wann es äoloss, 7 Ochsen, auch Schafe und5 Wagen Heu verkauft hätte. Wäre es aber etwas, so ihm zu Bauung und Er-haltung des Guts der Eichen nicht nöthig gewesen, so ist ihm nicht zu verwehren,daß er die krnotns und überflüssiges Jnventarium zu Gelds macht; denn wovonsollte er dann sonst die Pachtgelder bezahlen. Es kommet darauf an, daß Siemit Ernst und Grund unter Zuziehung Herrn O. Steuber's das Werk unter-suchen, so kann man alsdann einen Rath und Entschluß fassen.

11) . . . 12) Demnächst folget Extrakt eines Schreibens von Herrn Theiß,worin sich selbiger beschwert,

1. daß von denen bei meinem letzterem Anwesen des Hofes halben ver-abredeten 14 Punkten kein einziger außer das Jnventarium zu stände ge-kommen, auch, wann kein Erinnern helfen will, mithin, wann's länger alsokontinuieren und dasjenige, was vermög Accords ihm versprochen worden,nicht geliefert würde, genöthiget fände, die Leihe aufzukündigen;

2. so thue ihm die Frau von Büring alles ersinnliche Herzleid und Drangsal an :c.;