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und auch Schaf nebst 5 Wagen Heu verkauft. Erwarte also gndgstn, Befehl,was hier zu thun seie :c. Ich empfehle mich unterthst,, welches Hr. RathJeckel und Hr. vr. Steüber auch thun und bleibe w.
t>) am 5. Aug. 1727: Ich habe Exekution im Grund Burbach uff dierestiercuden Eichischen Zinsen gehabt, um einige Crsckitorss davon zu be-friedigen, welche Exekution der Vogt uff orckrs meines Herrn und falsches An-bringen des bösen Vögten, der uns zu verfolgen suchet, wieder kassieret hat,welcher mir dann durch den Exekutant hat sagen lassen, mein Exequieren hättekeine Kraft, er wollte jetzo was von denen Eichischen Wiesen wegschätzenlassen, welches auch gewiß geschehen wird. Derowegen berichte solches in Eil,damit heut oder morgen keine Verantwortung habe. Jngleichen hat Hr. Grafvon Hachenburg und der Vogt die Hauberge mit Arrest beschlagen, worausman jetzo 100 Thlr. hätte lösen können. Uff solche Art kommen die Kinder umalles. Ich thue die Sache von mir, und wann Jhro hochgräfl. bixa. nichtehistens selbsten kommen, ist es verdorben. Der ich bleibe w.
a) am 3. Sept. 1727: Weilen ich bereits vor 14 Tagen die Roth ansdenen Eichen durch zwei Briefe unterthänig bekannt gemacht, keine Antwort aber
erhalten, so habe Dieses uff Ffurt gesandt und Hrn ersuchet, psr
Uxprssssn es uff Mainz zu übersenden. Ersuche also Ew. hochgräfl. Exo.untrthst., mit Hüls an Hand zu gehen, damit denen armen Kindern nichts weg-geschätzet werde, weshalben mich uff meine beiden Briefe beziehe und verbleibe :c.
Schreiben der Frau v. Büring an den Grafen von Eberstein ü. ä.Eichen, den 14. Sept. 1727, worin sie alles bestreitet, was ihr zur Lastgelegt worden.
Bitte gehorsamst, nicht ungnädig zu werden, daß mich unterstehe, Sie so oftmit meinen üblen Schreiben zu inkommodieren; es dringt mich aber die großeRoth dazu, Sie unterthänig zu bitten, mich doch zu berichten, ob Sie mir soungnädig, allerhand Drangsale anzuthun, wie Hr. vr. Steuber mir den Aufsatzübergeben, als hätten's Ew. Gnaden so verordnet :c. Daß ich den vorigen Hof-mann Lips Sauer vertrieben habe, sage ich nein, und wird Gott mich ver-treten, wann's Menschen mit mir so unrecht meinen. Der Herr vr. Steuberund Herr Dietrich haben den Hofmann wohl 3 oder 4 mal nach Dillenburggefordert, ihm gesagt, Kaution zu stellen oder nicht mehr Hofmann zu sein. Dasletzte Mal, als der Hofmann zu Dillenburg vorgenommen, war ihm angesagt,der Fürst wäre Obervormund, wollte keine Hachenburger Unterthanen leiden zumHofmann in den Eichen ohne Kaution, und war ihm darbei gesagt, er solltedoch nur ein Jahr noch Hofmann sein und doch 200 Thlr. Kaution stellen. Dashat den Hofmann weggebracht. Und wie sie den Mann nicht länger behaltenkonnten, weil er so viel Vieh verkauft und alles verthan das Seinige, mußteman ihn da gehn lassen, ehe der Schade größer w. Die Dillenburger habenja 3 mal sein :c. Vieh schätzen lassen w. Und so soll mir noch gesagt werden,ich sollte den Hofmann vertrieben haben und Heu und Stroh dem Theiß gutthun, was vom Hof geführt worden vorm Jahr :c.
Der Theiß hat Heu und Stroh nicht 1 Pfd. Mangel gehabt, nichts gekauft,und will erweisen, daß die Assistenten den Hofmann zum öftern den Abschied an-gesagt, so wolle man mich ungequält lassen. Ich habe noch mehr funden, das derTheiß schuldig. Was er von mir empfangen, läuft auf 20» fl., und der Herr Dietrichhat auf meine Frage mir gesagt, ich sollte dem Theiß den Haber lassen, er wollteschon mit der Zahlung zurecht kommen. Da war der Pfarrer Wickel von Bur-bach bei. So gelieben Ew. Gnaden, den Dietrich anzuhalten, daß er sich dasGeld von Theißen liefern läßt w.
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