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kommen ist, auch weder bei Hrn. Hotario vistorieli noch Stendern einiges Er-innern helfen will, mithin mich, wann's länger also kontinuieren und dasjenige,was vermög Accords mir versprochen worden, nicht geliefert wird, genöthigetfinde, die Leihe aufzukündigen. So ist auch mit dem erzbösen Weib, deralten Frau von Büring, ohnmöglich friedlich zu leben, maßen sie einem allesersinnliche Herzleid und Drangsal zufüget zc., zu geschweigen, daß sie bei jetzigemin der Nachbarschaft grassierendem Vieh-Krauch eine Kuh von inficierten Ortenin meiner Abwesenheit in den Stall gebracht, auch Leute, welche selbsten krankVieh haben, unter das hiesige gehen lassen, wodurch dann gar leicht ein großesUnglück, so zu der adeligen Pupillen, als meinem höchsten Schaden hätte ent-stehen können :c. Wie sie dann auch so gar unbesonnen gewesen und aus bloßerMuthmaßung, ob hätte der Schäfer ihr einige Johannistrauben abgepflückt, denDillenburgischen Vogt ersucht hat, daß er den Büttel auf den Hof schicken undsothanen Schäfer in das Narrenhaus holen lassen solle, welches ja zum größtenPräjudiz des Hofs Freiheiten gereichen kann. Lnlln es ist zu beklagen, daß dasgute Fräulein, welches doch in Wahrheit das beste Gemüth von der Welthat, unter der Edukation eines so bösen Weibs verdorben wird, worüber dasKind selbsten bei mir verschiedentlich geklaget, daß solchergestalten das Unglück siealleine betreffe, nicht besser erzogen zu werden. Ew. hochgräfl. Excell. habe dem-nach hierdurch ganz unterthänig ersuchen wollen, die Gnade für mich zu habenund die Verfügung dahin zu thun, daß mir dasjenige, was vermög Accordsstipuliert worden, geliefert und abgeredetermaßen verschafft, auch womöglich dasböse Weib von dem Hof geschafft werde. Und will ich sodann gerne nicht nurden Accord halten, sondern auch vor diejenigen Utilitäten, welche der alten Frauzugestanden worden, der Billigkeit nach ein mehrers zahlen. Ich getröste michhierunter einer gnädigen Willfahrung und verharre mit uuterthänigem RespektEw. hochgräfl. Excell. unterthäniger Knecht Görg Theiß.
Aus denen Eichen, 16. Juli 1727.
Der Notar Dietrich zu Dillenburg berichtet dem Grafen v. Ebersteinnach Mainz:
a) am 25. Juli 1727: Das Jnventarium von denen Eichen ist vonHrn. Stich in Gegenwart Hrn. Theißen verfertiget worden, und ist nichts indem Sterbehaus allhier, als die Tapeten, die der Herr Kommissarius in seinemJnventarium hat. Was das Lehen des Webers anlangt, kann ich nicht beisammenbringen, dann der Beamte uns zuwider ist, und muß solches verbleiben, bis zuJhro Txo. Herkunft.
Die Anlage wird besagen, was die 2 Lantors von einem verständigenMeister von Limburg (Johannes Endlich), der bei hiesigem Hof arbeitet, geschätztworden sind (der kleine 12 oder 13 Thlr., der große und hohe k0 Thlr.), man hataber noch niemand zu Estimierung deren Tapeten. Wegen des hochsel. HerrnPortrait zu Pferd, ein solches habe Jhro hochfürstl. Durchl. w. bekannt gemacht;die aber mehr nicht, als den Schatz der 20 Thlr. geben wollen :c.
Herr Kammerrath Reichmann läßt sich unterthst. empfehlen und könntelänger nicht warten, dann er stöche in einem Hüttenbau und die Meß seie auchvor der Thür; dero wegen ich förchte, daß wann vor der Meß nicht etwa 500 Thlr.angeschafft werden, Hr. vr. Schräm, das Gotteshaus zu Attendorn, Hr.Kammerrath Reich mann, Hr. (Joh. Christian) St oll (zu Dillenburg) undJäger (und Förster zu Holzhausen Johannes) Hild fallen in die Eichen undlassen wegschätzen, welches alles ich bis hiehin uffgehalten.
Die Frau von Büring und Hr. Theiß leben gar uneinig, und hat mirer stere gesagt, daß Hrn. Theiß seine Sachen, die er dem Haus Eichen zurKaution gestellt, schon verschrieben an andere gewesen, und dieser hätte 7 Ochsen