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5) Wegen des Vieh- und Weidgangs. Herr Dieterich muß hinaus-reiten und mit den Leuten in der Güte mit Zurückgebung eines Reversesverhandeln.
6) Wegen der Gartenstube, Kammer, Keller und Speicher. Was sichin des Theiß Pachtkontrakte befindet und er sich nicht begeben hat, soll ihmgeliefert werden, wobei dann abgeredet worden, daß die Fr. v. Büring denganzen Mittlern und untern Stock im Hause samt dem ganzen Keller habensoll, ausgenommen die Weiherstube und daran gelegene Kammer, welche Hrn.Theiß zu seiner Benutzung verbleiben; dagegen sollen demselben die beidenKammern auf dem Speicher abgetreten, mithin der ganze oberste Stock alleinzugestanden werden.
7) Wegen der Fensterladen und Ofen in der Weiherstnbe. Theiß sollauf seine Kosten die Fensterladen machen und den Ofen setzen lassen. Beiseinem Abzug aber sollen ihm die Bretter, Bänder und der eiserne Ofenvergütet werden.
g) Da Pachter Theiß ein Jnventarium zu haben wünscht, welches nicht ein-seitig gemacht worden, so soll ohne einigen Anstand dasselbe durch denAssistenten Dieterich im Beisein des Herrn Theiß gefertigt, von beidenunterschrieben und jedem ein Exemplar davon zugestellt werden.
Schreiben des Notar Dietrich in Dillenburg an den Grafen v. Eber-stein, das'kleine Fräulein v. Eberstein in den Eichen, Brauerlohn,des Fürsten Wilhelm Portrait und den Büringischen Lantor betreffend,v, 10. Juni 1727.
Hochgeborner Graf w.! Ew. hochgräfl. Excellenz orclrss gemäß habe ver-gangenen Sonntag einen Boten wegen der Fräulein Sachen in die Eichengesandt, nichts aber als beigehende Antwort erhalten. Wegen des Brauhauseshabe mich informiert, und thut der Brauerlohn vom 8br vorigen Jahrs bishieber ohngefähr 21 fl. Was den Weber wegen des geteilten Lehen betrifft,gedenke ich dies nicht zu ändern, indem Kanzleibefehle dagewesen sind, solches zuteilen, dahero diese Sach Anstand nehmen muß, bis Ew. hochgräfl. Exe. selbstenhieher kommen, Die besser als ich durchdringen können.
Sodann hat Jhro hochfürstl. Durchl., mein Herr, zu dem BüringischenLortruit, so im Saal über dem Kamin gehangen, nämlich Jhro hochfürstl. Dnrchl.,mein sel. Herr zu Pferde, Lust und will es kaufen. Der Husewend als Malerhat solches 20 Thlr. estimieret, vernehme also, ob man solches weglassen soll; in-gleichen die Büringischen Lantor, so doch sonsten suoosssu tomporis verfallen,welche erst geschätzt werden müssen, denn die drsäitorss dringen stark uff ihreZahlung, und hat Hr. Kammerrath Reichmann auch ein Urteil erhalten, ihm190 fl. cum Interesse sub poons. sxsoutionis zu zahlen :c. Der ich nebst unter-thäniger Empfehlung verbleibe Ew. hochgräfl. Uxo. unterthäniger Diener
Dillenb., 10. Junij 1727. Dieterich. .
Schreiben des Pachter Theiß an den Grafen v. Eberstein, seinenZwist mit dem „bitterbösen Weibe", der alten Frau v. Büring, be-treffend. ä. ä. Eichen, den 16. Juli 1727.
Hochgeborner Graf, gnädiger Graf und Herr!
Euer hochgräfl. Excellenz wollen nicht ungnädig aufnehmen, daß hierdurchmeine Anliegenheit bei Deroselben unterthänig vorstelle, welches zu thun michnicht würde unterfangen haben, wo nicht die größte Roth mich darzu triebe, in-deme von denen bei Ew. hochgräfl. Excellenz letzterm Anwesen des Hofes halbenverabredeten 14 Punkten kein einziger, außer das Jnventarium zu stände ge-
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