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Folge 4 (1883)
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S. 1118, Nr, 12).

Ernst Ludwig von Elmstein (geb. 1731, s 31. Der. 1797

zu Paris als Holland. Oberst und Gesandter in Paris). Er war zuerst inkursächs. Kriegsdiensten, zuletzt Adjutant des Generallieutenantvon Arnstedt, bat um seinen Abschied, um in holländische Dienste tretenzu können. Der General-Feldmarschall Graf erstattete deshalb

an Jhro Königl. Maj, allerunterthänigsten Vortrag:"

Es hat der ehemalige Adjutant des General-Lieutenants von Arnstedt,der Lochtum Ernst Kidwig von Ebcrstein, welcher bei letztriger klokorm insWartegeld gekommen, sonst aber seit ein paar Jahren her sich mit meiner Er-laubnis bei der holländischen XriuSe aufgehalten, nunmehro Gelegenheit ge-funden, daselbst in Dienst zu gelangen und demnach bei mir um seinen Abschiedsowohl, als daß ihm darinnen der Majors-Charakter beigeleget werden möge,schriftlich angesuchet. Ew. Königl. Maj. hinterbringe ich demnach solches w. undwerde ich die Allerhöchst gefällige Resolution, ob gedachtem Luchtum der Abschiedmit dem gebetenen Nujors-Charakter zu Beförderung seines Glücks angedeihensolle, mit allerdevotestem Respekt gewärtigen. Schloß Pillnitz, den 16. Juli 1749.

28. Juli 1749. An den General-Feldmarschall Grasen Rulo^vslrz-, daß auf dessenzwei Vorträge dem Adjutanten vom Gcnerallieut. von der Kavallerie v. Arnstedtund Oapitaiu von Eberstein sowohl, als dem Fähndrich Graf Rutowskyschcnleichten Dragoner-Regiments Friedrich Rudolf Brand von Lindau die gesuchteOimissionss erteilet, elfterem auch der Charakter als lllajor ?c. beigelegt werde.

Abschied vor den Major von Eberstein Nachdem in Jhro Königl.Maj. in Polen und kurfürstl. Durchl. in Sachsen Kriegsdiensten :c. Ernst Kid-wig van Eberstein 2V Monat als Fähndrich und 8 Monat als Lous-Iüsutsrmnlbei Unseres Königl Prinzen Xuvsrü Ldn. Regiment Infanterie, nachgehends aber53 Monat als Adjutant bei dem General-Lieutenant von Arnstedt, anfänglichmit Rromisr-Lisutonunts- und zuletzt mit Lochtums-Charakter, zusammen alsoin die sechs und achtzig Monat lang gestanden, währender solcher Zeit auch seinvsvoir bei allen Vorfallenheiten treu und redlich erwiesen, daß seine Vorgesetztenmit ihm jederzeit wohl zufrieden sein können: Als sind Jhro Königl. Mäj. ihnkraft dieses zum Major zu deklarieren in Gnaden bewogen worden w. :c. w.So geschehen :c. zu Dresden, den 28. Juli 1749.

k. I. G. Müller. G. v. Brühl.

S. 1115, Nr. 4, 3, 1.

Karl Friedrich von Eberstein (geb. i? Januar 1734

zu Schernebel bei Weißenfels, ß 28. Juni 1803 zu Karlsbad). Wollte manan die Gräber der Toten klopfen und fragen, ob sie nochmals die Arbeitdes Lebens, eines Geschäftes, dessen Ertrag nicht die Kosten deckt, abzu-haspeln wünschten, sie würden wohl alle mit den Köpfen schütteln, ganzgewiß aber unser Hauptmann Karl Friedrich v. Eberstein, dervorn (S. 6) schon einmal genannt worden ist.

24 Jahre lang stand er in kursächs. Kriegsdiensten, in welchen er vieleWunden vor dem Feinde erhalten und wurde am 6. Juli 1779 als Lochtumbei dem Regiment Herzog Kurland Lbsvuuxlogers verabschiedet, weil er selbst