Druckschrift 
Folge 4 (1883)
Entstehung
Seite
142
Einzelbild herunterladen
 

serieret, ihm aber auch die :c. gebetene Dimission hierdurch erteilet und des-selben Person jedermänniglich nach Standes-Erfordern bestens empfehlen Ivollen :c>So geschehen zc, zu Dresden, am II, llugnsti ao. 1764,

Xuvei'ins. Gr. Fleming, C, W, Just.

Durch seine Eingabe v. 11. Der. 1773 erwirkte der Major Franz Hein-rich v, E. von des Königs von Preußen Majestät das in v, E,, Gesch, S. 161abgedruckte Vorschreiben an die kursächs. Geheimen Räthe zu Dresden, dieForderungen der Eberstein'schen Familie an das Kurhaus Sachsen betr.

Unterm 5. Dec. 1777 n. 17. Januar 1778 suchte Franz Heinrich's v. E.2. Gemahlin Sophia Hcnrirtta Fricderika v. Eberstein geb. von Kospoth beiknrfürstl, Landes-Regierung darum nach, daß ihr 1ss.ii Etisrlss äss Lcwckssqua Lurator Lsxus gsnsrslis bestätigt werden möchte, und bemerkte dabei,daß diesfalls ein Bedenken nicht vorwalten dürfte, da ihr Ehemann derKriegsdienste ohne Pension entlassen worden.

Im Jahre 1780 trat der kursächs. Major Franz Heinrich v. E. inholländische Dienste, verließ diese aber wieder in der Qualität als Oberstum deswillen, weil er sich in die einige Zeit darauf ausgebrochenen Unruhennicht mischen wollte.

Am 8. Juni 1799 schrieb der Dberst Franz Heinrich v. E. an KurfürstFriedrich August, daß auch ihm an dem von seinem Ältervater, dem kursächsGcncral-Feldmarfchall Ernst Albrecht v, Eberstein, herrührenden Besoldungs-rückstande von 30465 Thlr. 3 Gr. 2 Hz Pf. ein ansehnlicher Teil zustände undbat, ihm auf diese Feldmarfchalls-Bcfoldung und auch selbst auf die übrigen vonder Eberstein'schen Familie an die mansfeldifche Sequestration gemachten For-derungen gegen Entsagung aller Ansprüche auf jede Forderung ein Aversional-Quantum von 1000 Thlr. auszahlen zu lassen, oder ihm eine jährliche Pensionhuldreichst zu verwilligen (Nachtr. 1. Heft. S. 28. l^r. 82),

Am 20. Sept. 1802 bescheinigen die zu Halbau bei Sorau lebendenTöchter Franz H einrich's v. E,, Sophia Friedcrika Wilhclmina und AmalieFriederike v. E,, daß ihnen 12 Thlr. Pension auf die Monate Juli, Aug.u. Sept, 1802 ü 4 Thlr, aus dem kursächs. General-Kriegszahlamte richtig aus-gezahlt worden sind.

Am 15. Mai 1810 stellte der 78 jährige Pastor zu Halbau ChristianGottfried Frosch nachstehenden Trauschein aus:

Daß :c. die hochw. Fräulein Sophie Friederike Wilhelmine v on Eberstein,weil. Herrn Franz Heinrich's von Eberstein, gew. Majors :c. in kursächs.Diensten, nachgelassene :c. älteste Fräulein Tochter, welche bis daher allhier inHalbau wohnhaft gewesen und sich nun mit Sr. HochwohlEhrwürden HerrnKarl Friedrich Petzold, bestverdientem Pastor der evangel. Gemeinde zuReibnitz und Berthelsdorf bei Hirschberg, in ein :c. Eheverbündnis eingelassen,und daß solches Verbündnis auch :c. durch priesterliche Kopulation in der Kirchezu Halbau ic, den 2. Mai 1310 ic. vollzogen worden: solches hat ic. hierdurchattestiert :c. unter meiner des dermaligen 78 jährigen Pastoris eigenhän-diger Hand beglaubiget werden sollen. Halbau, den 15. Mai 1810.

<P. S.) Christian Gottfried Frosch, Pastor Hierselbst.