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Folge 4 (1883)
Entstehung
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(7) Charlotta Henriette,, geb. 15. Okt. 1771 zu GeHofen, 7 13. Januar 1772ebendaselbst.

(8) Amalie Friederike, lebte 1802 zu Halbau.

Der Vater von Franz Heinrich's v. E. erster Frau starb im Frühjahr1758 zu Erfurt. In einem Briese des damaligen Kapitäns Franz Heinr.v. E. 6. ck. Artern 12. Juli 1758 (ohne Adresse, weshalb Adressat mir nichtbekannt) heißt es:

Hochgeb. Reichsgraf :c.! Als Ew. LxesIIones ich im Jahre 1753 meine:c. Aufwartung in Dresden zu machen die Gnade hatte, so haben HochDieselbenDero unschätzbaren?atrooinii mich zu versichern geruht und ich nehme mir daherdie Freiheit, an Ew. :c. llxo. bei einem für mich importanten Falle mich :c. zuverwenden. Ich habe nämlich des Juweliers Michael Schröders Tochter zuErfurt geheirathet. Dieser mein Schwiegervater ist vor etlichen Monatenverstorben. Meiner Frauen Geschwister und Miterben machen mir viel Schwierig-keiten und trainieren die Erbverteilung nach ihrem Gefallen. Da die HerrnErfurter überhaupt den Hang zur Preußischen Seite haben, so ist auch die dasigeGerechtigkeit mir als einem kursächs. Vasallen nicht allzu geneigt, und aus demVorurteile, daß die Einbildungskraft derer Maler ihr verbundene Augen an-schildert, will sie die verzögernden Schritte meiner Gegner nicht bemerken. Ichmuß mich nach Gutdünken herumführen lassen. Nur ist dabei das Übelste, daßich am Ende gar in das größte Unglück und um das Meinige gebracht zu werdenbesorgen muß. So wie es bei einem Handelsmann zu sein pfleget, bestehetmeines Schwiegervaters Nachlaß und Vermögen, folglich auch meiner FrauenErbportion, in denen außenstehenden Schulden. Meine Gegner suchen die sicherstenund gewissesten davon während des Prozesses beizutreiben, am Ende aber mir dieinexigiblen zu meinem Anteil zuzuschlagen. Ich habe zwar darin konsentieret,daß meinen Schwägern Uianoo und Schröder,, lunior die Handlung mit allenUmständen gegen einen gar ansehnlichen Rabatt abgetreten und überlassen worden,jedoch mit dieser ausdrücklichen Bedingung, daß ich wegen des meiner Frauenund Kinde zukommenden Anteils, so sich ohngefähr auf 5000 Rthlr. oder darüberbelaufen möchte, schlechterdings an das von Ew. ,c. Uxo. zur SchröderischenHandlung zu bezahlende Uonto assignieret würde. Man hat mir dieses zwardamals accordieret, doch jetzt suchet mau mir neue Schwierigkeiten deshalb zumachen, und ich bin demnach geuöthiget, zu Ew. :c. llxa. meine :c. Zuflucht zunehmen und HochDieselben zc. zu bitten, von dem an die Schröderische Handlungrückständigen Uonto an niemanden w. ehender etwas auszahlen zu lassen, alsbis meine Miterben die daran accordierte Assignation auf meiner Frauen undKinder Erbportion mir wirklich erteilet haben und ich Ew. :c. llxe. ich solchepräsentieren kann :c. Ew. ec. blxe. unterthänigster Diener

Artern, II. Juli 1753. Kranz Heinrich von Cberiieiu, (lapitain.

1764. Aug. 11.Abschied vvr den Major von Eberstein."

Nachdem bei Ihrer Königl. Hoheit :c. Xavsrto :c., Herzogen zu Sachsen,c., Franz Heinrich von Ebcrjtcin um seine Entlassung aus hiesigen kurfürstl.sächs. Kriegsdiensten w. Ansuchung gcthan, und dann derselbe während letzterenKrieges als wirklicher Lapitain von der Infanterie gestanden, auch bei allenvorgefallenen Kriegsoperationen und Expeditionen sein Osvoir dergestalt tapfer,getreu und redlich erwiesen, daß seine vorgesetzten Generals und Stabsofficiersmit ihm jederzeit wohl zufrieden gewesen: als haben höchstgedachte Jhro Königl.Hoheit in Vormundschaft ,c. ermeldetem Lapitain von Eberstein in Betracht dieserseiner treuen Dienste den Majors-Charakter ,c kraft dieses in Gnaden kon-