vom, Lsxagss. wurde zum 2. und 3. Male proklamiert und 23. Januar173S zu Lt. VIriob kopuliert Herr Christian Wilhelm Karl Maximilianvon Eberstein, Erb-, Lehn-und Gerichtsherr auf GeHofen, wie auch hochbest.Lieutenant bei dem kurfürstl. sächs, hochlöbl. Prinz Clemens'schen Regiment zuFuß, des weil, hochwohlgeboruen Herrn, Herrn August Maximilian von Eber-stein, Erb-, Lehn- und Gerichtsherrn auf GeHofen und hochbest. Kapitänsbei abgedachten Prinz Clemens'schen Regiment zu Fuß, nachgelaßner einzigerHerr Sohn, mit vsmoisslls vsmois. Augusta Ernestina Friederika Keil-bergin, L. I. Herrn Johann Martin Keilberg, eines hochedel. Raths all-hier ansehnliches ältestes Mitglied, eheleibliche jüngste vsmois. Tochter (Kirchen-buch zu Lt. laooki zu Sangerhausen).
S. 1117, Nr. 6).
Gtto Christoph von Werstein (geb. 23 AM 1722 zu
GeHofen, f 28. Febr. 1799 zu Bucha) „sguss Uunstelckiaus" besuchte (vondem Grafen zu Stolberg-Roßla empfohlen) die Klosterschule Il-feld bis 1740, ging dann in kursächs. Kriegsdienste, wo er's bis zum Haupt-mann brachte.
S. 1117, Nr. 7).
Friedrich Wilhelm von Werstein (geb. 17. Aug 1723
zu GeHofen), diente zuerst bei dem kursächs. Schlichting'schen Dragoner-Reg.6 Monat als Fähnrich, nahm am 6. Nov. 1741 seinen Abschied, trat zweiJahr darauf wieder in kursächs. Kriegsdienste und stand nun 84 Monatlang als Fähnrich bei dem Graf Friesen'schen Jnfanterie-Reg., bis er alsPremier-Lieutenant am 5. März 1750 den Abschied nahm.
S. 1117, Nr. 9.
Christian Ludwig von Werstein (geb. 6 Januar 1727
zu GeHofen, ff 23. April 1770 zu Stein-Ölze), verm. (vor 1761) mit einemFräulein v. Löwe a. d. H. Stein-Ölze (vgl, S. 1125, vorletzte und letzte Zeile),zuletzt Hauptmann in kursächs. Kriegsdiensten, war auf Wartegeld gesetzt,wünschte wieder in Aktivität gesetzt zu werden und schrieb deshalb am 4. Mai1764 bei seiner Anwesenheit in Dresden (er wohnte zu Stein-Ölze) an denAdministrator der Kursachen, Prinzen Xuvoriusi
Durchlauchtigster Königl, Prinz :c.! Ew. Königl. Hoheit habe bereits voreinigen Tagen mich selbst Ihnen zu Füßen gelegt und die brennende Begierde,die ich habe, in Aktivität gesetzt zu werden, devotest eröffnet. Nun hätte ichzwar w. gewünschet, noch länger mich in Dresden aufhalten zu können, um Ew.K. H. in gnädigstem Andenken zu bleiben und mich tagtäglich HöchstDenselben zupräsentieren; allein da mich Familien-Umstände nöthigen, mich wiederum zurückin die Ober-Lausitz zu begeben, so sehe mich verpflichtet, Ew. K. H. w. zuhinterbringen, daß von Jugend auf dem hiesigen Königlichen auch Kurhause michdem Militärdienst gewidmet und in Ungar., Schlesischen und BöhmischenKampagnen mich mit befunden habe. Und ob ich zwar bei Striegau undKesselsdorf auch blessieret worden, so haben jedennoch diese Blessuren mich