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Gütern wegen Jnventarien oder sonsten zu prätendieren hat, solches stehet annochauf einem Vergleich, können also aus vorerwähnten Ursachen ihr sämtliches Ver-mögen nicht festsetzen w. So geschehen Reichensachsen und Aue, den 24, April 1746.
(ll. 8.) Adolf Wilhelm von Eschwcge.(U. 8.) Johann Friedrich von Eschwcge.
An Sr. des :c. General-Feldmarschalls hochfürstl. Durchl. Unterthänigst gehor-samster Vortrag!
Es suchet der bei Ew. Hochs. Dchl. löbl. Regiment stehende Premier-Lieut.August Maximilian von Eberstein :c. an, daß ihm die :c. Erlaubnis, sichmit Fräulein Louise Dorotheen Friederiken von Eschwegen aus Kammer-forst bei Langensalza gebürtig verehelichen zu dürfen, erteilet werden möchte.Wann dann der Lieut. von Eberstein durch angeschlossene S Attestata :c. vonseiner Verlobten beiden Brüdern und dem Priester in Kammerforst sowohl dieLedigkeit, als auch erstem ihre Einwilligung und daß sie einander nicht verwandtbeigebracht und 2000 Thlr. baaren Geldes mitbekommt: Als habe Ew. hfl. Dchl.solches :c. vortragen und Deroselben:c. Resolution wegen Erteilung des Licenz-Scheines :c. erwarten sollen. 3ig. Leipzig am 12. Mai 1746-
Hans Julius von Kötzschau,
Da der General-Feldmarschall kurz darauf starb, so konnte der nachgesuchteKonsens auch nicht von ihm erteilt werden. Deshalb wiederholte H. I. v.Kötzschau sein Gesuch unterm 7. Juni 1746 bei des Herrn General BaronDiemar Excellenz.
Lig. Stabs-Quartier Imngonsalm 7. Juni 1746.
Hochgeb. Reichsgraf:c., General sn Lllst und Gouverneur! Was der beiJhro Hoheit des Königl. Prinz Llsmsntis Regimente stehende Herr ObristerV. XoL2selmu in Ansehung der vorhabenden Verheirathung des Lrsin.-Iüsut.August Maximilian v. Eberstein mit der verwaiseten Fräulein LouisenFriederiken Dorotheen v. Eschwege, aus dem Hause Kammerforst beiLangensalza gebürtig, vorgestellet und wegen des darzu erforderl. Lizenz-Scheinesangesucht hat, wollen Ew. Excellenz aus dem hierbeigeschlossenen Original-Vortrageund dessen Beilagen in mehrern zu ersehen geruhen, so ich zu Deroselben Ent-schließung hiermit anHeim zu geben nicht ermangele, der ich mit allem behörigstenRespekt beharre Ew. Excellenz ganz gehorsamer Diener Diemar.
Eon. Qu. Naumburg, 8. Juni 1746.
An Sr. des Herrn Ksnsrsls sn Lllsk u. Douv. Graf kutoveok^ bixasll.
An des Hrn. Generals v. Diemar llxosll. Dresden, den 12. Juni 1746.
Ew. Excellenz übersende hiebei den nach Deroselben Vortrag v. 8. dieses vondem Hrn. Obristen v. Kötzschau angesuchten Licenz-Schein zur Verehelichung desbeim Königl. Prinz-Llsinsntischen Infanterie-Regiment stehenden Lrsinior-Iüouts-nants von Eberstein mit dem Fräul. llouiss l?ri6srika. Dorotheavon Eschwege und beharre:c. kutvrvski.
dW. Rutowski dankt zugleich für die gütige Gratulation zu dem erhaltenen Kom-mando sn Ollst.
August Maximilian's v. Eberstein einziger Sohn, Christian Wil-helm Karl Maximilian v. E. (geb. 24. April 1757, st 12, Dec. 1786),kursächs. Lieutenant im Prinz-Clementischen Reg., verheirathete sich am23. Januar 1785 mit Augusta Ernestine Friederika, des JohannMartin Keilberg, Stadtraths zu Sangerhausen, jüngster Tochter: