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Folge 4 (1883)
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Ober-Aufseheramte zu Eisleben, als meinem damaligen koro clomimlü, bestelltenVormund, den Bürgermeister und Advokat Johann Gottfried Vogel zu Artern,gesetzet habe, dieser auch auf mein Bitten sich bereit finden lassen, diese Kuratelzu übernehmen :c., so ergehet an Ew. Kurfürst. Dchl. mein :c. Suchen, Höchst-dieselben wollen mir den Bürgermeister und Advokat Johann Gottfried Vogelzu Artern zu allen meinen Angelegenheiten zu meinem Geschlechts-Vormunde zubestätigen und demselben hierüber gewöhnliche Urkunde des fördersamsten aus-fertigen zu lassen, gnadigst geruhen.

S. 1117, Nr. 5).

August Maximilian von Eberstein (geb s. Sept. 1721

zu GeHofen, st 4. März 1781 zu Langensalza), verlobte sich im April 1746als kursächs. Premier-Lieutenant des fürstl. Weißenfels. Inf.-Regts. (PrinzClemens) mit Louisa Dorothea Fried er ika (geb. 27. Dec. 1723 zuKammerforst), des Ernst Christian von Eschwege, Erb- und Gerichts-herrn auf Kammerforst, Aue, Reichensachsen, Ober- und Nieder-Hohn, undder Hed wig Eleonore geb. vonBodnngen jüngster Tochter, und suchtezugleich bei seinen vorgesetzten Behörden um den Heiraths-Konsens nach.

Lalutoin, Ursoss atgas Oklloia. Nachdem auf Verlangen Hrn.Naxlmiliniins von Eberstein, zur Zeit Ursirnsr-Insutonant unter Sr. hochfürstl.Durchl. des Herzogs von Weißenfels, General-Feldmarschalls, Regiment ein Testi-monium wegen Verehlichung der ?c. jüngsten Frl. von Esch wegen ausstellensollen: als habe sab üllo pastorali attestieren wollen, daß die Hochwohlgeb.Fräulein von christl. Eltern erzeuget und geboren worden. Der Herr Vaterist gewesen ?c. Herr Crnst Christian von Cschwcgc, Erb- und Gerichtsherr aufKammerforst, Aue, Reichensachsen, Ober- und Nieder-Hohn, wie auch Kirchen-Patronus allhier. Die Frau Mutter aber ist gewesen w. Frau HedwigenEleonoren geb. von Bodungen. Diese hochw. Fräulein ist den 27. Dec.llnno 1723 morgens gegen 3 Uhren an das Licht der Welt geboren und den29. sjnsäsm zur heil. Taufe getragen worden. Nachdem aber durch Ablebenderer :c. Eltern solche in einen Waisenstand gesetzet worden, so hat Sie sichjederzeit aller christl. und wohlanständigen Tugenden beflissen, zu dem Endeauch der hochw. Hr. Ursraisr-Uiout. Herr ll .ugu.stus Naxiruilianus vonEberstein beliebenig gefunden, sich mit der :c. Fräul. Dorothea LouisaFriederika von Eschwegen :c. mit Konsens :c. derer beiden :c. Gebrüdervon Eschwegen in ein Ehegelöbnis einzulassen:c. :c. Geschehen Kammerforst,den lg. April 1746. (U. S.) Georg Christoph Schwarzkops

Last, (lauaiusrkorst.

Wir Endesunterschriebene :c. bekennen, daß der w. kurfürstl. sächs. Uromisr-lüoutsinmt des fürstl. Sachsen-Weißenfelsischen :c. Infanterie-Regiments Hr.August Maximilian von Eberstein sich mit unserer jüngsten SchwesterLouisen Dorotheen Frideriken von Eschwege ehelich versprochen.Weil demnach unsere Eltern sowohl, als :c. unserer Schwester Vormund verstorben,so konsentieren wir in diese Eheverbindung als nächste Anverwandte an Vor-munds Statt in bester Form Rechtens. Was aber unserer Schwester Mitgiftaus dem Lehen betrifft, so bekommt sie zweitausend Reichsthaler, was sie abersonst wegen Mütterlichem noch zu hoffen hat, können wir nicht expreß determi-nieren, weilen solches noch in Prozeß mit denen Hrn. von Bodungen stehetund also auf einen guten Bescheid zu hoffen ist. Was sie aber noch an unsern

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