Testament .an die Kammer einzuliefern, ehender soll keine Handlung vorgenom-men werden w. Ich habe zur Michaeli-Messe an Schwester Charlotte aufLeipzig J00 fl. gesandt vor Euch zu übermachen :c, ?c.
Eichen, 19. 9 kr. 1-747. ^muliu von Vussem.
Herzallerliebster Bruder! Des lieben Bruders mir werthestes Schreibenvom 39. Juli datiert habe erst vor einigen Tagen durch Hrn. Rath Dietz Ver-anstaltung erhalten. Ich bedaure, daraus zu ersehen, daß die Gesundheit meinesliebsten Bruders nicht die beste seie, und wünsche derohalben herzlich, daß diePyrmonter Wasserkur demselben wohl angeschlagen mag haben und w desto eherGelegenheit zu haben, den lieben Bruder allhier zu sehen und das hiesige Werkin Ordnung helfen zu bringen. Obwohl ich mich nun genugsam kümmere undplage, so dürfte doch die angetragene Handbietung des werthgeschätzten Brudersbei dieser Sache sehr nützlich sein w., als würde bei Einsicht der Sach gleich indie Augen fallen, was vor Last, Müh und Arbeit mir selbst ausgeleget, was vorUnkosten zur gänzlichen Renovation der Hütten, Hammer, Mühle und Hof-gebäus angewandt, und besonders was vor Proceßgelder in der Reich-männischen Sache hergeschossen habe :c. Ich nehme teil an des BrudersLudwig Ernst Avancement zum Lieutenant w.
Eichen, 16. Lspt. 1748. ^.inuliu von Aussein.
L. L. Jetzt ist meines Mannes Hr. Bruder wieder hier, welcher so lange inItalien in kaiserl. Diensten als Major gestanden w.
Herzlich geliebtcster Bruder! :c. Warum aber der liebe Bruder an-sänget in seinem Schreiben mit diesen Worten: „Wir sind erträglich gesund, wie-wohl meine alte Hütte gar baufällig :c. Wie merke ich, daß die 50 Jahrenicht weit sein rc. Der Höchste :c. erfreue Euch mit solchem gerechten Urteilin Wetzlar, als mich Gott, obwohlen unter tausend klagenden Thränen,Angst und Sorgen mich noch hat erleben lassen, die Schmach ist über-wunden, Gott wird helfen, daß übrige Gott geklagte 11 Processe zu überwinden,welche vor Dillenburg, Hachenburg hängen :c. Der sel. Bre unin g ist in Hollandbei seinem Sohn gestorben den 8. Januar 1765 rc.
Eichen, 30. März 1766.
^niuliu von Aussein, geborene v. Ldenstein.
?. 8. Ihr werdet doch wissen das traurige Schicksal unsers MannheimerBruders, daß der nun im 3. Jahr zu Weinheim in ein Kloster gethan wordenunter dem Ruf, er wäre verrückt, so nicht ist. Mein Sohn hat ihn zu sprechenverlanget, aber er ist nicht zugelassen worden. Jetzt schreibt sie uns und adressirtsich besonders an Sohn, daß ihr der ihren gegen ihre Schwiegermutter beiuns geführten Proceß betreiben helfe, denn ihr Mann und Schwiegermutter vomZeppenfelder Gut bei uns jährl. Revennüen 1000 fl. Witthum verschrieben, welchesie haben will, weil ihr Mann als das anzusehen (vgl. v. E., Gesch. S. 1193).
S. 211.
Historische Knchrichten über die ÄmterLeinungen und Störungen.
Schreiben Sr. Erlaucht des Grafen Botho zu Stolberg an den Heraus-geber dieser Nachträge ä. ck. Jlsenburg, den 3. Januar 1881.
Hoch- u. Wohlgeborner Freiherr:c.! Ew. Hoch- und Wohlgeboren habendie große Güte gehabt mir die Fortsetzung des rc. Werkes über das :c. Geschlechtvon Eberstein mit der 3. Folge der Nachträge zu übersenden w. Diese neue