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Matsee, die Schlehdorfer u. Matseer
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heit der Verhandlungen, denen Gerhoch beiwohnte nnd die Schanknngenan auswärtige Klöster, Schlichtung von Besitzstreitigkeiten zwischen Klöstern,Vogteiangelegenheiten, Lehenfragen, endlich das Zugeständnis) gleicherRechte an die Münchener Bürger mit denen der regensburger in derStadt Salzburg betrafein

Heinrich von Matsee erscheint 1240 in einer Urkunde desKlosters Baumgartenberg. Im Jahre 1256 wird ihm der Hof zu Hel-dolfsberge im Amte Matsee, ferners der Zehent zu Loch (Lohen) um 3(1salzburgcr Talente verpfändet. I

Ulrich von Matsee steht als Zeuge in dem UrphedebriefeFriedrichs des Torringers vom I. 1272 an den Erwählten, ErzbischofFriedrich von Walhen.-)

Aus einem Reversbriefe des Abtes Albrecht von Michaelbenern ausdem Jahre 1313 ersieht man, daß die Brüder March art (IV.) undHartnid von Matsee ihren Eltern Marchart (III.) und E l s-b e t ein Selgerät stifteten. -') Es wird dabei ersichtlich, daß die Matseerzu Au (am Haunsberge) ein Gut hatten, auf welchem die jährliche Gültan das Stift Michaelbeuern versichert wurde.

Da die Matseer bisweilen mit den benachbarten Noppingern ver-wechselt wurden, so gehören die als Gefangene zu Mühldorf 1322 ver-zeichneten Siboto und Albero sehr wahrscheinlich nicht den Matscern,sondern dem zweitgenannten Geschlechte an.

Ein Konrad von Matsee war im 14. Jahrhundert Domherrzu Salzburg. '') Die Nachrichten über das Geschlecht werden um dieseZeit bereits sehr lückenhaft.

Zur Zeit des Ueberganges der Herrschaft Matsee an Salzburg imJahre 1390 zahlt Henslein von Matze anstatt Bischofs Georg vonPassau an den Pfandinhaber der Herrschaft Wolfhart von der Alben zuSalzburg 81 Pfd. dlUZ Im uächsten Jahre berichtigt der Erzbischofvou Salzburg diese Schuld anstatt Passaus und quittirt HenselMatzeer vou Matzse dein Erzbischofum aller Burghnt Hauptgut(Kapitalsumme) und sonstigen Schaden, den er getrageil von der pflegund veste wegen zu Matzse." °)

0 Urkdb. Oberdsterr. 1. 489, xvii und III. 87, Ixxxl.2) Kamin.-B. III. p. 239, u. 127.

6) Filz, Michaelbeuern 793, xlvi.

4) Riedl, Landeskunde VII. p. 258.

2) Kamm.-B. II. p. 720, i>. 876.

») Ebenda x. 720, u. 877, 878.