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Die Aargauer Gessler in Urkunden von 1250 bis 1513
Entstehung
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oder verlesen statt Coezeleyr, d. i. Gößlär], des Herzogs Gesandterund Schenke, habe Friedrichs Schreiben, betreffend dessen Braut-werbung um des Königs Tochter Johanna, überreicht. Unerachtetdie durch des Herzogs Verwandten versprochne (Kriegs-) Hilfenicht erschienen, auch die eingegangenen Verbindlichkeiten nichterfüllt worden seien, wie dies offenkundig, so werde der Königdoch, sobald seine Tochter zu ihren mannbaren Jahren kommeund ihre Zustimmung geben werde, den Herzog von ihrem Ent-schluss in Kenntniss setzen.

Rymer Foedera II. 3, 160. Lichnowsky III, Urk. no. 1360.

1344, 7. März, Sins.

Burkart, Leutpriester zu Sins, urkundet und besiegelt, dassElsbeth und ihr Ehemann Joh. Hartmann von Reußegg eineSchupoße, gelegen zu Winterswil und zu Beinwil, dem Gottes-hause Kappel um 10 Pfd. Schillinge und 20 Pfd. Pfenninge ver-kauft haben. Als die erstgenannten der anwesenden Zeugen:»Markwart und Ludwig Geßeler, junckerren.«

Archiv Muri, Dokumentenbuch G. III und IV, pag. 602, im aargau. Staats-archiv. Stanislaus Wülberz, Genealog. Analecten MS., in Zurlaubens Stemmato-graphie Bd. 69, Bl. I4bb. Vgl. Kopp, Gesch.-Bl. I, 242.

Kloster ICapipel, Bernhardinerordens, im Kt. Zürich, ist 1185 von Walthervon Eschenbach gestiftet, und laut Regest von 1480 der Gessler Erbbegräbniss.Sins, Pfrd. links der Reuss; Winterswil, Gemeinde in der Pfr. Beinwil,sämmtlich inr Bez. Muri.

1350, 16. Nov. (Otmarstag), Bremgarten.

Ulrich Geßler als Zeuge.

Meiss: Lexikon, MS. in Zürich.

1354, 24. Mai (St. Urbansabend), Erzingen.

Vor Heinrich von Höri, dem Untervogte zu Erzingen, undvor dem im Amte daselbst Namens »Herrn Ulrichs des Gef-felers, der zu der nüwen Krenchingen feßhaft ift«, versammel-ten Gerichte übergab »Adelhait, Hermans des Bollers von Erzingenehliche Wirthin, alles das varende gut, dz fi do hette oder gehabenmöcht han, wie man das benemmen kan oder mag, Johanfendem Müller von Bulgenbach, irem tochtermann. Wand ich (Unter-vogt) aignens Ingesigels nicht enhan«, fo trägt die Urkunde UlrichGesslers noch hangendes Siegel; ein nach links gestellter Wappen-