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werden Laxisnt. II. I. mögen das Menschliche Leben in seiner Kürtzc und Mühseelig-keit ansehen, und einen Augenblick für der Hölle erschrecken, Hioö. e. 21. 13. weil esmit dem Menschen, wenn er im Tode sinckct, ans sey. So wisse man auch keinennicht, der aus der Hölle wieder kommen sey; sie mögen solche verdrießliche Ge-dancken mit irdischer sündlicher Wollust zu vertreiben suchen, Sie mögen auf der Welteine geraume Zeit leben, und ein ziemliches Alter erreichen, ihr Leben ist nnseclig,und ihr Ende verdammlich. Nicht also das Leben des Gerechten, sondern das wirdin der wahren Furcht des HErrn, und im hertzlichen Vertrauen ans die Gnade undBarmhcrtzigkeit GOttcs gcführct, daß er sich für dem HErrn fürchtet, und für Men-schen scheuet, uud sich hütet, weder seinen Schöpsfcr, noch seinen Ncchsten zubcleidigen.Solches erhellet daraus, weil er gerecht gencnnet wird, weil ihm der Ruhm derwahren Klugheit beygelcget wird, weil sein Leben unbefleckt ist, weil er GOttgefällt, und bald vollkommen wird. O sceliger Wandel des Gerechten! O schönerRuhm, den ihm der Mund des HErrn giebt! Von Natur kau sich kein Mensch,wenn er gleich der Frömmste wäre, auf Erden einiger Gerechtigkeit für GOttrühmen, daß auch Llipllas von Thcmau nicht unrecht saget, Hioö. 4. 17. Wie magein Mensch gerechter seyn, denn GOtt? Und ein Mann reiner, denn der ihn geschaffenhat. e. IS. IS. Was ist ein Mensch, daß er solte rein sehn? Und daß er solle gerechtseyn, der von Weibe gcbohren ist? Siehe, unter seinen Heiligen ist keiner ohne Tadel,und die Himmel sind nicht rein für ihm. Wie viel mehr ein Mensch, der ein Greuelund schnöde ist, der Unrecht säufst wie Wasser. Der fromme Hiob, dem GOtt selbstdas Zeugniß giebct, daß er sey gewesen schlecht und recht, Gottfürchtig, und habe dasBöse gemieden, muß für dem Angesicht des HErrn bekennen o. 9. 39. Wenn ich michgleich mit Schnee-Wasser wüsche, und reinigte meine Hände mit dem Brunnen, sowirst du mich doch tunckcn in Koth, und werden mir meine Kleider scheußlich anstehen.Denn für dir ist kein lebendiger gerecht. ?1. 143. 2. Nichts desto minder sind Ge-rechte auf Erden, wie hier das Buch der Weißheit von dem Gerechten saget, daß, ober gleich zu zeitlich stirbet, dennoch in der Ruhe ist. Sic sind gerecht nicht durch ihreeigene Gerechtigkeit, sondern durch die Gerechtigkeit JEsu Christi, welche sie mit wahrenGlauben ergriffen. In solchem Verstände saget der HERR von Hoall, daß er ihngerecht ersehen für ihm zu seiner Zeit Lten. 7. 1. Und von dem Vater aller Glau-bigen dem Abraham: Abraham glanbete dem Herrn, und das rechnete Er ihm zurGerechtigkeit, dsn. IS. 6. Ein heiliger Paulus wil von keiner andern Gerechtigkeit,als von der Gerechtigkeit JEsn Christi wissen. Uüit. 3. 8. 9. Was ihm ein Gewinnwar, das hat er um Christi willen für Schaden geachtet, gegen der überschwenglichenErkäntniß JESU CHristi, auf daß er CHristum gewinne, und in ihm erfunden werde,daß er nicht habe seine Gerechtigkeit, die ans dem Gesetz, sondern die durch den Glaubenan Christum kommet, nchmlich, die Gerechtigkeit, die von GOTT dem Glauben zuge-rechnet wird, zuerkennen ihn und die Krafft seiner Aufserstehung, uud die Gemeinschafftseiner Leiden, daß er seinem Tode ehnlich werde, damit er entgegen komme, zurAusfcrstehung der Todten. Denn JEsus ist uns gemacht von GOTT zur Wcißheit,und zur Gerechtigkeit, und zur Heiligung, und zur Erlösung. 1. Oor. 1. 39. DieseGerechte führen einen frommen Wandel. Denn so sprach der Mund des HErrn zueinem frommen Abraham den. 17. 1. Ich bin der allmächtige GOtt, wandele fürmir und sey fromm. Lange vorher hatte ein gerechter Henoch einen solchen göttlichenWandel gesührct, daß auch die heilige Schrifft von ihm sagt: Er sey in einem gött-lichen