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Folge 3 (1880)
Entstehung
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278
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lichcn Leben geblieben dreh hundert Jahr. den. S. 22. 24. Er habe ein göttlichLeben geführet. Sie hatten in ihrem Wandel für sich einen richtigen Weg, nehmlichdas Wort des HErrn, nach demselben gicngcn sie einher, von welchem David sagetLI'. 119. g. Wie wird ein Jüngling seinen Weg nnstrüfflich gehen? Wenn er sichhält nach deinen Worten. Dieses Wort ist denen Gerechten ihres Fnsscs Leuchte, undein Licht ans ihren Wegen. V. 105. Es schencket ihnen die wahre Klugheit, welcheDavid rühmet Lt. 11g. V. 104. Dein Wort macht mich klug, darum hasse ich allefalsche Wege. V. 98. Du machest mich mit deinem Gebot weiser, denn meine Feindesind, denn es ist ewiglich mein Schatz. Ich bin gelehrter, denn alle meine Lehrer,denn deine Zeugnisse sind meine Rede. Ich bin klüger, denn die Alten, denn ichhalte deinen Befehl. Die Klugheit der Gerechten ist Christum lieben. Christum liebhaben ist viel besser, denn alles wissen. Ohne diese Klugheit ist die grosseste Wciß-heit Thorhcit Sir. Ig. 19. Arglistigkeit ist nicht Wcißhcit, und der Gottlosen Tückeist keine Klugheit, sondern ist eine Boßheit und Abgötterei), und eitel Thorhcit undNnwcißhcit. Es ist besser geringe Klugheit mit Gottesfurcht, denn grosse Klugheitmit Gottes Verachtung. Das ist die grösscste Klugheit, wenn man GOtt recht erkennet,und ihm in der Wahrheit dienet. Solches foderte der abgelebte König David vonseinem jungen Printz dem Salomo I. LRron. 2g. 9. Und du mein Sohn Salomo,erkenne den GOtt deines Vaters, und diene ihm mit gantzen Hertzen, und mit willigerSeelen. Denn der HErr suchet alle Hertzen, und verstehet aller Gedancken Achten.Wirstu ihn suchen, so wirstu ihn finden, wirstn ihn aber verlassen, so wird er dichverwerfen ewiglich. Die Furcht des HErrn ist der Wcißheit Anfang, und ist imHartzens Grund allein best den Gläubigen, und man findet sie allein bet) den Ge-rechten und Gläubigen. Sir. I. 16. Wer darnach thut, des Lob bleibet ewiglich. LI.III. II. Diese Klugheit unter den Menschen ist das rechte graue Haar, welche einenJüngling in seinen blühenden Jahren alt macht, daß ihn auch die Alten ehren, undallen Ilelstoct beweisen. Ein gerechter Hiob kontc von seinem glückseligen Zustandrühmen, daß ihm wegen seines Verstandes und seiner Aufrichtigkeit die gröstenEhrenbezeugungen geschehen. Riad 29. 2. O daß ich wäre wie in den vorigenMonden, in den Tagen, da mich GOtt behütet! da ich ansgicng zum Thor inder Stadt, und mir ließ meinen Stuhl auf der Gassen bereiten. Da mich dieJungen sahen, und sich versteckten, und die Alten für mir aufstunden. Da die Oberstenaufhörcten zureden, und legten ihre Hand ans ihren Mund. Da die Stimme derFürsten sich verkroch, und ihre Zunge an ihrem Gaumen klebte. Denn welches Ohrmich hörcte, der preiset mich scclig, und welches Auge mich sähe, der rühmet mich,v. 21. Man hörte mir zu, und schwiegen, und warteten auf meinen Rath. Nachmeinen Worten redet niemand mehr, und meine Rede traff auf sie. Sie wartetenauf mich, wie ans den Regen, und sperrctcn ihren Mund auf, als nach dem Abend-Regen. Aus solcher heiligen Klugheit folget ein unbefleckt Leben, welches das rechteAlter ist. Heisset ein Leben, das keinen Schand-Fleck ins Gewissen

oder in die Seele gedrückct hat, daß ein frommer Jüngling deswegen keine Bisse inseinem Gewissen empfindet, sondern kau mit einem gerechten Hiob sagen e. 27. 6.Mein Gewissen beissct mich nicht meines gantzen Lebens halber. So führen die Ge-rechten ihr Leben unbefleckt. Das weisse Kleid der Unschuld, daß sie in der heiligenTausfe angezogen, behalten sie rein, daß sie nicht wieder ihr Gewissen sündigen. Söl-ten sie auch von einem Fehl übereilet werden, und strauchle», so stehen sie bald wieder

auf