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im 1677. Jahre mit Berathung und Einwilligung der Hohen Anverwandschafft mitdem Wel)land Hoch-Wohlgcbohrnen Herrn, Herrn Christinn Ludwig von Eberstcin,Hochbestalten Ober-Auffsehers des Fürstenthums Hartzigcroda und des gesamten Hoch-fiirstl. Hauses Anhalt, Berghauptmann ehelich versprochen, welches Christliche Bündnis;durch Priesterlichc Hand 1678. zu Beichlingen vollzogen ward, und kurtz darausf ge-schähe die Heimführung nach des Herrn Gemahls Schlosse Ncuhauß, deine Sie in derWirthschafft und sonst allen einer Ehegemahlin geziemenden Beystand, Liebe und Treueohnermüdet erzeigete.
Ihr Ehestand war so beglückt, daß Sie GOtt biß ins 46ste Jahr bcy einanderin aller Eintracht und Seegen behielte, Sie mit vielen Kindern bencdeyete, und seineWohlthaten über Sie reichlich ausbreitete.
Da aber Palmbäume von Sturm und Ungewitter nicht bestehet, sondern ösftersvon selbigen auffs härteste mit genominen werden, also schittelten auch die Sturm-Winde des Creutzes, unsere Hvchstseelige gewaltiglich.
^.nnv 1686. den 21. Ilocombsr bnssete Sie ihren liebreichen Herrn Vater allzn-friihzcitig ein, da er Ihr und den Ihrigen durch seinen grossen Oroclit und Ansehenbei) den Chnrfürstlichen Landes-Hanpt erst noch recht nützlich hätte werden können.
lkmno 1637. brach die herbe Todten-Sichel in Ihr eigenes Haus; und Kindcr-hänsslcin ein, und raffte ans selbigen eine Fräulein Tochter Nahmens Obriltianahinweg.
^nno 1632. betrübte Sie der Himmel durch den Todt Ihrer besonders liebenFräulein Schwester, Fräulein ckolmnnen von Wcrthern.
L.nno 1631 ward SIE durch die Gebnrth einer todten Tochter in nicht ge-ringere Betrübnis; gesetzet.
Deßgleichcn anno 1696 abermnhls durch den Todt eines Sohns Rahmens Lrnl'tlü'iodöinann.
l^nnu 1693 betrübete Sie der Todt eines 16. Jährigen Sohnes Rahmens Vil-beim ImilevviA, Ivelchen Sie vor allen gantz besonders liebte.
^.nno 1769. gieng Ihre recht Mnttcrl. Stieff Frau Mutter Ihr zu besondernLeidwesen ans der Welt.
^.nno 1767 verfiele Ihr eine fast erwachsene Fräulein Tochter Nahmens 4o-Imnns Lopirin.
.4nno 1763. traff Sie die Göttliche Zuchtruthe durch den plötzlichen und rechtJammer-würdigen Todt zweyer Frauen Schwestern aufs einmahl recht empfindlich,da Sie in Zeit von wenig Wochen die Frau Dom Dodmnätin von Bnrgsdorff unddie Frau von Anrolmllen von Burgholtzhausen cinbüssete.
r4nno 1763. ward Ihr Hertz durch das Leidwürdige Absterben des Herrn SohnsLbril'tmn LmAlllts, eines Onvallisrs von grosser Hoffnung, welcher Insnteimnt unterden Lüzelburgischen Luralllerorn von der Leib-Oompvßmis war, gantz ohngemcin be-klemmet.
L.mm 1716. wurde die Hand des Höchsten noch schwehrer aufs Ihr, da der Hvch-sceligc Herr Hoffrath doorAo ?risäoriob ein Mann von besondern Vertrauen undGcschickligkeit den Weg alles Fleisches gieng.
Zuletzt aber griff Ihr die Göttliche Schickung 1717. recht an den Augapffel, alsIhr würdiger Herr Gemahl seinen zu zu GOtt vorangcschickten Kindern durch einennnvcrmntheten schnellen, doch sehr saufst und stetigen Todt in den Himmel nachfolgete.
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