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Folge 3 (1880)
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Er muß mit dem Vxoltol die hertzliche Barmhcrtzigkeit des HErrn preisen:Aber darum ist mir Barmhcrtzigkeit wiederfahren, anff daß an mir sürnehmlich JEsnsCHristns erzeigete alle Gednlt zum Exempcl denen, die an ihn glauben sollen zumewigen Lebein Denn unser Heyland rnsfet noch täglich alle mühseeligc und beladenczu sich, und verspricht ihnen Stärcke und Erqvickung: 5lvmmt her zu mir alle, dieihr mühseelig und beladen seyd, Ich will euch erquicken, Nehmet auf euch mein Jvch,und lernet von mir, denn ich bin sanfftmüthig und von Hertzen demüthig, so werdetihr Ruhe finden für eure Seele, Nuttü, XI. 23. GOtt hat auch noch keinen ver-lassen, der seine Hoffnung ans GOtt gestellct hat. Sehet an die Exempel der Alten,und merckct sie, wer ist jemahls zu Schanden worden, der auf ihn gehostet hat? Werist jemahls verlassen, der in der Furcht GOttes blieben ist? Wer ist jemahls vonihm verschmähet, der ihn angcruffen hat? Denn der HERR ist gnädig und barm-hertzig, und vergicbct Sünde, und hilfst in der Roth. 3!r. II. 11-13. Ist nun,Hvchstbetrübtcstc Leidtragende, das Joch Ihres Crcutzcs schwer, und die Bitter-keit ihres Leidens groß, so will sie die Barmhertzigkeit des HErrn mit seinemkräfftigen Trost und Stärckung austricksten und erquicken. Senfftzct die höchstbetrüb-teste Hochwohlgcbohrne Frau Witwe: Heisset mich nicht Xusmi, sondern U-rrn;denn der Allmächtige hat mich sehr betrübet. Rutlr. I. 20. Darum weine ich so,und meine beyde Angen fliesten mit Wasser, daß der Tröster, der meine Seele,solt erquicken, ferne von mir ist, 'lürsn. I. 16. Der HErr ist ihr GOTT will SIEselbst trösten: Fürchte dich nicht, denn du solt nicht zu Schanden werden, werde nichtblöde, denn du solt nicht zu Spott werden du wirst der Schmach deiner Mitmen-sch a sf t nicht mehr gcdencken. Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann, HErrZebaoth heissct sein Nähme, und dein Erlöser, der Heilige in Israel, der aller WeltGOtt gencnnct wird. lel. I,IV. 4. S, Klagen die sämmtlichen HochwohlgebohrneHerren Gebrüderc und Dero Fräulein Schwester: Wir haben keinen Vater. I'brsu.V. 3. Ilnsers Hertzen Freude hat ein Ende, unser Rcygen ist in ein Wehklagen ver-kehret. Mrrsn. V. IS. So spricht der ewige Vater zu ihnen: Ich will sein Vatersehn. 2. Kam. VII. 12. Ich will euch nicht Waysen lassen, sondern euch trösten,wie einen seine Mutter tröstet, ckalr. XIV. ckol. I,XVI. 13. Ich will sie herrlichmachen, cksr, XXX. 19. Sprechen die sämmtlichen Bedienten mit Thränen: Nunaber gensset sich aus meine Seele, mich hat ergriffen die elende Zeit Hiod. XXX. 16.Darum ist auch unser Hertz betrübt, und unsere Angen sind finster worden. I'ürsn.V. 17. So will der HErr zu ihnen sagen: Ich will ihr Trauren in Freude ver-kehren, und sie wieder erfreuen nach ihrem Betrübnis;. Isr. XXXI. 13. Reden dieUnterthancn für Wehmnth ihrer Seelen: Der Gesalbte des HErrn, der unser Trostwar, ist dahin, des wir uns trösteten, wir wvlten unter seinem Schatten leben, Mirsn.IV. 20. so spricht der HErr zu ihnen: Ich will mich wieder zu euch wenden, undeuch ansehen, ihr Menschen solt die Heerde meiner Weyde sehn, so wil ich euer GOttseyn, lÄeeü. XXXVI, 9. 34. 31. Ihre Söhne sollen gleich seyn, wie vorhin, undihre Gemeine für mich gedeqen, Isr. XXX. 20. Als der Kayser Mrsoäolrus ge-storben war, sprach der Heil Xmdrolius in der Traner-Rede: dontsror coräo, qvia.ereptms ölt Vir, qvenr vix pollunrus invenirs: Lsck turnen tu lolus Dens invooan-ckuses, tu roßunclus, ut surn in Iiiiiis rsprwlsutss. Xon totus rsosslit, reliqvit knimnodis libvros luos, in gvibus cum ckodsinus coAnoloers, ck in qvibus surn esrnriinusH tg nsmus. Das ist: Mein Hertz ist zermalmet, weil uns ein solcher Mann ist

entzogen