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Folge 3 (1880)
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entzogen worden, desgleichen wir kaum finden können. Aber doch dich, S GOtt,sollen wir anrnsfcn nnd bitten, daß du ihn in seinen Söhnen wollest darstellen Erist nicht gantz von uns gegangen, denn er hat uns seine Kinder hinterlassen, inwelchen wir ihn sollen erkennen, sehen nnd besitzen. Wir entlehnen diesem treflichcnMann billig seine Rede, und wünschen, daß GOtt denen sämmtl. Herrn Söhne», unfernHochwerthcsten Gerichts-Herren, wolle geben den Geist des HErrn, den Geist derWcißheit und des Verstandes, den Geist des Raths nnd der Stärcke, den Geist derErkändniß und der Furcht des HERRN, lel. XI. 2. Daß sie den GOtt ihresVaters erkennen, und ihm dienen mit gantzen Hertzen und mit williger Seelen. Dennder HERR suchet alle Hertzen und verstehet aller Gedancken Dichten. Werden Sieihn suchen, so werden Sie ihn finden :c. 1. Odron. XXIX. 9. Die Rabbinensprechen: Dreh Dinge erhalten die Welt, Warhcit, Gerechtigkeit, Friede. DerHERR HERR erhalte ihr Hertz bey der Evangelischen Warhcit, bey dem einigen, daßsie seinen Nahmen fürchten. DI. DXXXVI. ri. Er neige ihr Hertz zum Recht undGerechtigkeit, daß sie darüber halten, und keine Person im Gericht ansehen, sondernden kleinen hören wie den grossen, nnd sich für niemands Person scheuen, denn dasGericht-Amt ist Gottes. Dank. I. 17. Er lasse Sie fleißig sehn zu halten die Einig-keit im Geist durch das Band des Fricdes, so werden sie auch den Seegen erlangen,den Ihr Groß Herr Vater der Hochseeligstc Herr Denoral Feld-Marschall von Ebcr-stcin ihnen hinterlassen: Er wüste gewiß, ob er gleich ein grosser Sünder wäre, würdedoch der allerhöchste Ihn und die lieben Seinigcn niemals in dem wahren Vertrauenzu seiner Göttlichen Allmacht fallen und Hülffloß lassen. Es wird an Ihnen erfülletwerden, was der Ertz-Vater Jacob von seinem Sohn den llol'opü in seinem Secgengesprochen: Die Seegen deines Vaters gehen stärcker, denn die Scegen meiner vorEltern, nach Wunsch der Hohen in der Welt. Don. DXIX. 26. Von dem H. Hioron/mowird in seinem Leben gemeldet, daß, da es mit ihm zum Sterben kommen., habe ersich aus die Erde legen lassen, und das heilige Abendmahl kniend mit vielen Thräuengenossen, habe sich bald hernach aus sein Angesicht geworffcn, und gebetet: Xnnellimittis Lorvuin knnm Domino, HERR nun lassest du deinen Diener in Friedefahren, worauf er saufst nnd scelig angeschlaffen. Der Hochsceligc Herr Obcraufschcrhat gleiche Gnade von GOtt erlanget, daß Er solche kräfstigc und heilige Seelen-Speise betz noch unverletzten Kräfften genossen, und wenig Stunden hernach seinLeben saufst und seelig beschlossen. Lassen wir ins gesammt die Furcht GOttcs unfernLeit-Stern, die wahre Busse unsere tägliche Übung, den wahren Glauben unser Licht,und ein heilig Leben unsere Freude sehn, so wird GOtt auch einen jeglichen unteruns, wenn Zeit und Stunde kömmt, mit einem seeligcn Ende krönen, daß wir mitdem Xpol'tol am Ende unsers Lebens sagen: Ich habe einen guten Kampfs gekämpffet,ich habe den Laufs vollendet, ich habe Glauben gehalten, hinfort ist mir bepgelegetdie Krone der Gerechtigkeit, welche mir der HErr an jenem Tage der gerechte Richtergeben wird, nicht mir aber allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben.2. Mm. IV. 7. 8. Denn das ist je gewißlich wahr, sterben wir mit, so werden wirmit leben. 2. Mm. II. n. Nun

JTsu deine hcilge lDundeu,

Deine (tZvaal und bitter» Tod

Las; uns geben alle Stunden

Trost in Leibs- und Seelcn-Noth.

16 Sonderlich