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Daß ist je gewißlich war. Von dein heiligen laeal, stehet geschrieben, daß er mitdein ewigen Sohn GOltes in fremder Gestalt gerungen, und als er ihm in Ringenerkant, zu ihm gesprochen: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. Leu. XXXII.26. So fest hat sich der Hochscclige Herr Obcranfseher an seinen Heyland JESUMgehalten, Er wvltc ihn nicht lassen, er habe ihn denn geistlich und ewig gesegnet, dasEr mit dem lvbl. Chnr-Fürstcn zu Sachsen sodann dsorß- I. zu seinem Wahlspruchgleichsam führet: Meinen JEsnm laß ich nicht! Hatte ihm GOtt die Gnade geschencket,daß er ihm alle seine Sünde vergeben, und alle sein Gebrechen heilet, und sein Lebenvom Verderben erlöset, und ihm gckrönct mit Gnade und Barmhertzigkcit. ?l. (311.3. So übte Er sich mit Uaulo zuhaben ein unverletztes Gewissen beyde gegen GOtt,und gegen die Menschen. Xet. XXIV. 16. Er war ein frommer Herr und stand-hasftcr Bekenner des Nahmens JEsn, daß er sich weder durch Reichthnm noch Ehrevon der Evangelischen Göttlichen Warheit lassen abwendig machen. Er wnste ans deinWort des HErrn, daß die Krone des Lebens allein den Getreuen und Beständigen anGOTT, bchgcleget werde. Setz getreu biß in den Tod, so will ich dir die Kronedes Lebens geben. Xpoe. II. 1». Ihm war nnvcrborgen, was in der IMIkel andie Rebr. X. 39. geschrieben stehet: Wir aber sind nicht von denen, die da weichen,nnd verdammt werden, sondern von denen, die da glnnbcn, nnd die Seele er-retten. Seine Hochadlichcn Kinder, die Ihm GOtt gegeben, hat Er in der FurchtGottes und Vermahnung zum HErrn auferzogcn, und wenn Sic die Jahre erreichethaben, daß Sic eontirmirct, nnd des heil. Abendmahls nach Christi Einsetzung theil-hafftig werden sollen, hat Er SIE vorher mit sich in seine Stube genommen, nndmit Ihnen nieder gekniet, nnd Sie dem HErrn seinem GOTT wieder dargcstcllet,mit vielem Seufftzcn und Thräncn, daß sie GOtt in seiner Gnade erhalten nnd nichtzu geben wolle, daß sie durch Verführung oder Aergerniß am Glanben und gutenGewissen Schiffbruch leiden, oder von der crkantcn Evangelischen Warheit abtrünnigwerden. In seinem Hoch - Abließen Stand nnd hochwichtigen Aemtern getröstete Ersich immerdar der göttlichen Hülste, und dessen mächtigen Behstandes, der werde ihnunter den brausenden Finthen grosser Wicderwärtigkciten wunderlich erhalten. Er ge-dachte an das Wort des HErrn, welches der HErr zu lolna gesprochen: Siehe, ichhabe dir geboten, daß du getrost nnd freudig sehst, laß dir nicht grauen, nnd entsetzedich nicht, denn der HErr dein GOtt ist mit dir in allem, das du thun wirst. lol'ua.I. 9. Fand sich Gefährlichkeit, wie hat er seine Hände aufgehoben gen Himmel, nndzu GOtt gebetet, daß er ihn ans der gegenwärtigen Noth wolle heraus reisten, mitvaviä senfftzende: Setz mir gnädig, GOtt, seh mir gnädig, denn auf dich trauet ineineSeele, lind unter dem Schatten deiner Flügel suche ich Zuflucht, biß das Unglückvorüber gehe. Li. UVII. I. Von denen Fcldhünern hat man angemercket, daß siean der Erden bleiben, nnd immer hinlauffen, so lange sie einen frepcn Gang finden.Wo sie aber mercken, daß sie allenthalben umgeben werden, so schwingen sie sich genHimmel nnd entkommen den Netzen. Unser Hochseeligcr Herr Obcranfschcr war inseinem Anliegen also gesinnct, wenn widrige Fälle Ihm begegneten, die Ihn znver-stricken snchcten, so schwang er sich mit seinem Hertzcn gen Himmel, nnd sprach mitUaviä: Ich hebe meine Augen ans zu den Bergen, von welchen mir Hülste kömmt.Meine Hülste kömmt vom HErrn, der Himmel nnd Erden gemacht hat, ?I (.'XXI. I.dadurch hat Er alle Gefährligkeitcn glücklich überwunden. Für seine Unterthancnhat Er wie ein Vater allezeit hcrtzlich gcsorget. Er wüste, daß der Schöpfer, der ihn
gebildet,