Druckschrift 
Folge 3 (1880)
Entstehung
Seite
226
Einzelbild herunterladen
 

226

Der erste Mensch als er in die Welt kam, hatte seinen Ilhrsprung von der Erden, derandere Mensch, das ist JEsus Christas ist der Herr vom Himmel I. dar. XV. 47.Der ist in die Welt kommen im Nahmen seines himmlischen Vaters. Ich bin kommenin meines Vaters Nahmen. lob. V. 43. Nicht seinen sondern seines himmlischenVaters Willen zu erfüllen. V. 3g. Ich suche nicht meinen Willen, sondern meineshimmlischen Vaters, der mich gesand hat. Er kau sich hierinnen ans seine göttlicheWercke und Wunder als auf ein unbetrnglich Zcngniß bernsfen, daß ihn der ewigeVater gesand habe V. 36 Die Wercke, die mir der Vater gegeben hat, daß ich sievollende, dieselben Wercke, die ich thue, die zeugen von mir, daß mich der Vater ge-sand habe. Er hat durch den Propheten llelaiin o 48. 16. Den Vätern A. T. dieseSendung, die hernach in der Fülle der Zeit geschehen ist, verkündigen lassen: Undnun sendet mich der HErr HErr, und sein Geist. Das ist es, was der HErr JEsnszu dein Lehr-Begierigen Nicodemo gesprochen: Niemand fähret gen Himmel, denn dervom Himmel hernieder kommen ist. lob. III. 13. Da die Zeit erfüllet war, sandteGOtt seinen Sohn, gcbohren von einem Weibe, und unter das Gesetz gethan, ansdaß er die, so unter den Gesetz waren, erlösctc, das wir die Kindschasft empfingen.Gal. lV. 4. S. Es ist dieses das Kindliche grosse gottselige Geheimnis;, GOtt ist gc-offenbaret im Fleisch, l. Vim. III. 16. Der ewige Vater hat seinen eingebvhrnenSohn in die Welt gesand, da er gesprochen: Fahr hin meines Hcrtzens wcrthc Krön,und setz das Heyl der Armen, und hilff ihnen aus der Sünden-Noth, erwürg für sieden bittern Tod, und laß sie mit dir leben. Der ewige Sohn Gottes hat solches hoheMittler-Amt willig ans sich genommen, wie er durch den Mund vavicks bezeiget:Siehe ich komme, im Buch ist von mir geschrieben, deinen Willen mein GOtt thueich gerne, und dein Gesetz habe ich in meinen! Hertzen ?I. 46. 8. Der heilige Geisthat ihn gesalbct mit unendlichen Gaben, das grosse Werck der Erlösung des Mensch-lichen Geschlechts wnndezbarlich und herrlich hinauszuführen. GOtt dein Stuhl bleibetvon Ewigkeit zu Ewigkeit, das Scepter deines Reichs ist eiu gerader Sccpter. Duliebest Gerechtigkeit, und hassest gottloß Wesen, darum hat dich GOtt dein GOtt ge-salbet mit Freuden-Oel, mehr denn deine Gesellen. Was hat den unendlichen GOtthierzu bewogen? Nichts, als seine unermeßliche LIEBE, damit er die Menschen seinGeschöpf von Ewigkeit her gelicbet hat. Diese Liebe rühmet unser Hcyland: Alsohat GOtt die Welt gelicbet, daß er seinen cingcbohrnen Sohn gab, auf daß alle, diean ihn glauben, nicht vcrlohrcn werden, sondern das ewige Leben haben lob. III. 16.Darum preiset GOTT seine Liebe gegen uns, daß CHristns für uns gestorben ist, dawir noch seine Feinde wahren. Rom. V. 8. Daran ist erschienen die Liebe Gottesgegen uns, das GOtt seinen eingebvhrnen Sohn gesandt hat in die Welt, daß wirdurch ihn leben sollen. I. llok. IV. 9. Der ewige Sohn GOttes offenbahrct allenbußfertigen Sündern sein erbarmendes Vater-Hertz, wenn er durch den Prophetenllsl'aiam e. XI, III. 22saget: Nicht daß du mich gerussen hättest llacob, oder daß duum mich gearbeitet hättest Israel. Mir hast du nicht bracht Schaffe deines Brand-Opfers, noch mich geehret mit deinen Opfern. Mich hat deines Diensts nicht gelöst imSpeiß-Opfer, habe auch nicht Lust an deiner Arbeit im Weyranch. Mir hast du nichtum Geld Kalmes gekanfft, mich hast du mit dem Fetten deiner Opfer nicht gefnllet.Ja mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden, und hast mir Mühe gemacht indeinen Misscthatcn. Ich, ich tilge deine Übertretung um meinet willen, und gedenckcdeiner Sünde nicht. Das ist die Frenndligkeit und Lentseeligkeit GOttes unsers

Hehlandes