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Nonnmont oder Grabmahl,sondern daß ichs anferweckc am Jüngsten: Tagc. Das ist aber der Wille dcß, dermich gcsand hat, das, wer den Sohn sihct, und glaubet an ihm, habe daS ewigeLeben, und ich werde ihn anffcrwccken am jüngste» Tagc: Warlich, wnrlich, ich 7oü. VI.sage euch, wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben. 37. «ezz.
Fürs Andere aber auch nicht, zu denen, in sothanem geheimen verborgenemGottes Rath und Willen, vorwitzig leruxulirenden, und ihr allzu grausahmes ttzblo-lutnm Oeeretum znvcrthcidigcn begehrenden elenden Menschen, so anders Lehren, undbleiben nicht bcy den heylsahmcn Worten nnscrs HErrn JEsu Christi; Sondern zu 1. 77m. VI.denen hinweiset, so da bleiben an seiner Rede und seine rechte Jünger sind, und die 3.Warhcit erkennen, welche Warhcit sie Frey macht. 7oü. VIII.
Sondern fürs dritte und letzte demsclbigcn klar darthut, und beweiset, daß er die 31, 32.geringste Ursach nicht habe, an einem zuzweiffeln, was ihm Gott in seinem geosfen-bahretem Worte versprochen und zugesagt hat, dieweil sein Wort die Warheit ist, und 7oü. XVIIdas Evangelium von Christo, eine Krafft Gottes, die da selig macht alle, die daran Tkom: I.glauben. Sintemal darinnen offenbaret wird, die Gerechtigkeit, die für Gott gilt, 16,17.welche kömmt aus Glanben in Glanben. Und, daß der seligmachende Glaube also,nicht sey, ein kalter Gedancke nnscrs Gemüths, auch nicht ein unnützes Gewäsch undgcplaudcr nnsers Mundes; noch auch ein prächtiges Rühmen, und fürgebcn für denMenschen, sondern eine brünstige, starcke, feste, gewisse und kräfftige Zuversicht zuGott, und seinem thcurem werthcm Worte, daß man demselbigem trauet und gläubet,mit dem Ertz-Vater Abraham, Auffhoffnung, da nichts zu hoffen ist. Denn je Gottder HErr den: Patriarchen nichts sonderliches gemacht hat, sondern, gleich wie er durchden Glauben allein zur Gerechtigkeit und Seligkeit kommen ist: Also sollen wir auchdarzu kommen. Er hat aber an seiner Seligkeit nicht gezweifselt: Dcrowegen sollenauch wir nicht zwcisfeln, denn sousten wolte die und das angeführte 7), 777 7-.
Exempcl, sambt dem oben auch gezeigtem Lontrakset des Bußfertigen und durch denGlauben allein für Gott gerechtfertigten Königs Davids, und allen andern auß dem-selben adoopiirtcn Txpis, nicht just sehn. Gott aber ist und bleibt treu, und kan 17. 77m. II.sich selbst nicht läugnen. Zwar wahr ist und bleibet auch wahr, so der Grund und 13.das Vertrauen unserer Seligkeit, auf uns selbst, oder auf unsere Wcrcke und Ver-dienste, oder auf einiger Creatur stünde, so hetten wir billig Ursach zu zwcisfeln;
Weil aber solches alles beruhet, lind gegründet ist, auf Gottes Treue, und EydlicherWarheit, in Christo JEsu, so ist der bußfertige gläubige Sünder gantz gewiß undversichert, daß er einen versöhnet«: gnädigen Gott hat, und ihn der Höllen Pfortennicht überweltigen werden.
(2.) Darnach so beruhet auch der kräfftige Nutz nnd Gebranch solchesLeichen-Textes:
Utas nostrae emsnckations. Aufs der Besserung nnsers Lebens.
Denn das ist ja der sxpretlg Wille Gottes, und bey seinen: theurem Eydc willer auch haben, in rechtem Ernst, ja wol er ist von Hcrtzen begierig: ut imxius eon-vertat:::-, daß sich der Gottlose bekehre darum er auch au seinen Eyd noch dieserVermahnnng hinan füget: So bekehret euch doch nun von eurem bösem Wesen.
Warum wolt ihr sterben. Dcrowegen soll niemand, in seinen Sünden halßstarrigverharren, und fortfahren, oder seine Busse sparen, bis er kranck wird, sondern sich
bessern,