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Ein Geistliches
Unterscheid machen kan. Also daß den ewigen Tod nicht schmecken, oder nicht sehen,eben so viel hcissen soll, als: Nichtes von der Angst, nnd Qval der Verdamnüß er-fahren, sondern des ewigen Lebens bei GOTT, da Freude die Fülle, nnd lieblichesWesen, zu der Rechten GOTTES immer und ewiglich, ohn aufhören gemessen. Worauffendlich zwar dann auch folgt, das (IIX.) Wort: Heyl in der Schluß-Zeilen desh. Leichen-Textes. Welches die Heil. Schrift, ihrer Arth nach in erhöhetem Verstände,gebraucht und ausdrücklich setzet: Für die ewige Seligkeit: Xet, IV. 12. Lliilipp I. 13.Ja wol für unfern Erlöser nnd Seligmacher, CHRJstum JEsum, JEsum, ilanguam eanlamrö Vriiwipom lalntis nolti-W, selbst, als wir dann in der Epist: an die Höbr: am« tÄr, 11. 10. davon lesen, da er ausdrücklich genenuet wird. Ein Hertzog unser Seligkeitzvock aL: und lob. IV. 42. Der Welt Heyland. Wie auch Dxoä. XIV. 2. GOtt der HErr,rw wenn Moses also redet: Der HErr ist meine Stärcke und Lobgesang, und ist mein
vns, sosMS, Heyl, das ist, mein Gott.
lneolnmls. bestehet (wie der geistreiche Priester Zacharias lehret) in Vergebung unser
Sünden. Welche uns widerfahren ist durch die hertzliche Barmhertzigkcit unscrs GOttes,ri/x- durch welche uns besucht hat, der Aufgang aus der Höhe, das ist, Christus der ewigerra,ri?o-«x Sohn Gottes, als die liebliche Hertz und Seel erfreuende Sonne der Gerechtigkeit,i'ztlZv welcher in unser Fleisch gekommen, den Sieg darinnen nanß geführet, und also,nicht durch der Böcke, oder Kälber Blnth, sondern dnrch sein eigen Blnth, einmalin das Heilige eingegangen, eine ewige Erlösung erfunden, und den thenrcnGottes Eyd, erstattet hat, dergestalt, das? nichts verdamlichcs sehn soll, an denendie in CHristo JESU sind. Denn wer will die Ausserwchlten Gottes beschuldigen.Gott ist hie der da gerecht macht. Wer will verdamm? Christus ist hie, der gestorbenist, ja vielniehr der aufferwecket ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns,indem, daß er Gott seinen ewigen Himmlischen Vater, nnserthalber, und neben uns,ohn nnterlas erinnert des theuren Eydes, den er umb des armen Sünders, oderGottlosen Willen geschworen, und also kostbar und theuer erworben hat, damit, daser das that, nnd sande seinen Sohn, in der Gestalt des sündlichen Fleisches, und ver-dammetc die Sünde im Fleisch durch Sünde, aufs daß die Gerechtigkeit vom Gesetzerfordert, in uns erfüllet würde, die wir nun, nicht nach dem Fleisch wandeln, sondernnach dem Geiste. Äom. Villi. F.
Darnach aber nnd fürs (2.) der Hochsel. Herr Feld-Marschall eonltruirot mitdem ZeitWorte: Zeigen, nnd dadurch eine rechte Votivam, ja wol lnmmo cum äßli-ckorio anbskantem pllralin macht. Vermittelst welcher er, an Gottes Barmhertzigkcitund Warheit, also feste helt, daß er auch Gott den HErrn dadurch gleichsam zu über-<?e»: wältigen begehret, wieder mit Gott und Menschen, in beständigem Glauben kämpfsende,XXX II. und obliegende Patriarch Jacob, gethan hat, daß er allerdings thun müsse, wie er in26. seinem Eydfestem Worte versprochen hat, nemlich, das er auch ihn, wie so gar unzeh-lichen Bußfertigen Sündern, albereit auch wiedcrfahrcn wäre, in seinen Sünden nichtsterben noch verderben, noch denen großgrausamen Schröckbildern, der Höllischen Ver-damnüß, zornigen Berstossung, und ewigem Tode übergeben, sondern zu einein ErbenGottes, und Mitt-Erben Christi, und seiner einigen Herrligkcit, srey erklären, und alsonicht ewig sterben, sondern leben, und des Herrn Werck verkündigen lassen wolle.Denn eben hierauff gehet (Ihr Lieben in C. I.) dieser sein von starkem nnd festem
Glauben,