Druckschrift 
Folge 3 (1880)
Entstehung
Seite
138
Einzelbild herunterladen
 

138

Ein Geistliches ^

»»s hat angenehm gemacht in Christo JEsu dem Gcliebetem? in welchem wir7. i?etr, 1. habe» die Erlösung durch sein Blut? ncnilich die Vcrgclmng der Sünde. Welcheso gor auch, die heiligen Engel GOttes gelüstet hat zu schauen? daher sie solche auch?bey der heylsamen gundcureicheu Geburth uuscrs HErru und Heylandes JEsu Christi?mit ihren Eugelischen Zungen? also erhöhet und besungen haben: Ehre scy GOtt iuder Höhe? Friede aufs Erden? und den Menschen ein Wohlgefallen: I-nc: II.

Und dann fürs (S.) auch endlich? ein Thcurer? ansehnlicher krnfftiger? und mitaller Danckbarkeit? anzunehmender Eyd. Weil! er an so dielen bußfertigen Sündernbestätiget? und sxerciret worden ist: An König Daviden? Manassc, dem bekehrtenSchocher? Ustro, dem vcrlohrncm Sohne? dem Zölncr? Paulo? Marien Magdalcncn?und andern viel taufenden mehr, welche alle? durch den thcuren Gottes Eyd? getröstet?erfreuet? und erquicket worden sind.

O dcrowcgen? deß nimmer genug erhöheten? geschätzten? gewürdigten? ja ge-liebten, gelobetcn? und gepreysetcn Eydes Gottes? weill er doch? wie ein reicher Brunnen-Qvell übergehet? und außläufft Strohin weise? von allem liebreichem Göttlichem Er-barmen; also gar? daß auch GOtt der HErr Krafft dessclbigcn? anß seinem GöttlichemAndencken? (daß er sich seiner nicht erbarmen solte?) nicht lassen kau? den Ephraim?anß welchem? seines Gottlosen Wesens halber? er doch sonst? ein Adama zu machen?und ihn wie Zeboim zuzurichten? tausend gerechte Ursachen gehabt Helte? als dasXXXI Lax: lerem: umbständig besagt? und die Christliche Kirche bezeuget? indemSie solches alles gläubig auch aufs sich ziehet? und dergleichen zu thnn? ihre Schooh-Kindcr oder gläubige Gliedmaßen, veranlasset, wenn sie unter andern also singet:Da jammert GGtt in Ewigkeit?

Ulcin Elend über die Massen:

Er gedacht' an seine Barmhertzigkeit,

Vnd wolt mir helffen lassen:

Er wand zu mir sein Dater Hertz?

Ls war bey Ihm fürwahr kein SchertzEr ließ sein bestes kosten.

Er sprach zu seinem lieben Sohn,

Die Zeit ist hie zncrbarmen,

Fahr hin meins Hertzen werthe Eron?

Ond sey dos Heyl der Armenvnd Hilst ihn ans der Sünden Noth,

Erwürg für sie den bittern Tod,

Dnd laß sie mit dir loben, etc.

Massen denn solches? ein iedweder Christ? wo er anders? die Wercke des HErrnachtet? von seiner Taufsc an? durch sein gantzes Leben erführet? und auch sattsam ab-nehmen kau ans der Predigt und Xdlolntion, wie auch Messung des HochwürdigcnAbendmahls: Deßgleichcn in Verfolgungen? Kranckheit und anderer Roth? ja endlichgar im Tode? oder letztem Kämpfst? weil es doch Krafft des theuren Eydes GOttes?alles allda nur heißet: Seh getrost mein Sohn? deine Sünde sind dir vergeben:Meine Tochter? dein Glaube hat dir gcholffen. Denn Christus ist des Gesetzesikam. X. 4, Ende? wer an den glaubt der ist gerecht. Dcmk er ist uns gemacht von GOttX Cor. 1,30. znr Wcißheit? zur Gerechtigkeit? zur Heiligung und zur Erlösung etc. Das esalso durchgehends ans dem allein beruhet? und dabcy bleibt? was GOttes thcurer Eydbesagt? und Christus unser Hcyland uns erworben? da er uns von Gottes Zorn? und

dem