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Folge 3 (1880)
Entstehung
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137
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lklonumont oder Grabmahl.

Cleopatros Perlen - Pracht:

Also gehts mit allen SachenDrauff sich Menschen Hoffnung machen,

Selbst daß grosse Rund zerstäubt.

Gottes Gpd (Wort) allein nur bleibt!

Denn GOTTES Eid-festes Wort, von gnädiger Vergebung der Sünden, vonder Gnade GOttcs, von der Gerechtigkeit, von der Kiudschafft GOTTES dnrch denheiligen Geist, von der Erlösung aus der Höllen, und dem ewigem Tode, (wieCHNJstns der HERR selbst versichert) vergehet nicht. lue. XXI. Derowcgcn, solt dasnicht ein theurer, und über alle schatzbare Dinge, geschätzter Eyd sein, (mit welchemVxitbeto, ihn der Hochsel. Csnoral eonstrniret) I. Weil er nicht vergehet, sondernfür nnd für bleibet? Auch nicht veraltet, sondern heut noch so frisch und ncn ist,und in alle Ewigkeit auch bleiben wird, als da ihn GOTT der HERR in seinemGöttlichem Rath geschworen, nemlich für aller Zeit da er uns (wie S. Paulus I^ck: I,Lehret) durch CHRISTUM crwchlct hat, ehe der Welt Grund gelcgct war, und 4. S.uns verordnet hat, zur Kindschafft, gegen ihm selbst, durch JESNM CHRIST,nach dem Wohlgefallen seines WillcnS; Und dann auch in der Zeit, da er ihn denenVätern und Propheten geoffenbahret, und am letzten auch durch seinen Sohn so gar Hob,-.- 1.1.Lirbreich wiederholet, und allen denen so sein Wort hören, und an ihn gläuben, gantz lol: VI/frcy geschencket hat. 38, 39, 49.

Solt fürs (2.) das abermal nicht ein theurer, oder der göttlichen Wahrheitgleichwägender, und danncnhcro auch hochzuachtender Eyd sehn? Welchen, nicht einMensch der da lcugt, noch eines Menschen Kind dem etwas gereuet, sondern derwahrhaftige, unwandelbare Gott, welcher das, was er zusagt, gewiß hält, selbselbst, Xum:und bcy sich selbst geschworen hat. Denn solt er etwas sagen und nicht thnn? Solte XXIII.er etwas reden und nicht halten?

Solte fürs (3.) das nicht ein theurer hochschätzbarer, nnd allermeisten Ehren-wcrther Eyd sein? Weill er ansf das allgemeine vollgültige Verdienst, Leiden undSterben JEsu Christi gegründet ist, und diesem nach, die gantze Welt, das ist, alleund iede Menschen in der Welt angehet, keinen ausgeschlossen, (ohn allein den, welcher Duo. VII.sich selbst anßschleusset, und mit denen Schrisftgclchrten, nnd Phariseern, den Rath 39.GOttes, wider sich selbst verachtet, nnd das Wort Gottes von sich stosset) Denn also Xot:hat GOtt die Welt gclicbct, auff daß alle, die an ihn glauben, nicht vcrlohrcu XIII. 46.werden, sondern daß ewige Leben haben. Wer an Ihn glaubet, der wird nichtgerichtet; Wer aber nicht glaubet, der ist schon gerichtet, denn er glaubet nichtan den Nahmen des cingebohrnen Sohnes GOttcs, alß wir lob: III. Lesen.

Dcßglcicheu auch I. lob: II. Da also geschrieben stehet: JEsus Christus, ist dieVersöhnung für unsere Sünde; nicht allein aber für die unsere, sonder» auch fürder ganbcn Welt. Das aber otzliche nicht gläuben wollen, an dasselbige was ihnenist anvertrauet, und GOtt geredet hat, was ligt daran? Soll' ihr Unglaube, GOttesGlauben, auffhebcn? Daß sey ferne. Es bleibe vielmehr also: Das GOtt sey wahr-hasftig und alle Menschen falsch. Wie geschrieben stehet, auff daß du gerecht sehst lim». III.in deinen Worten, nnd überwindest, wen» d» gerichtet wirst. Rom. III. 2, 3, 4.

Ja wol, fürs (4.) ein theurer berühmter, nnd überaus; lieb und Werth ge-schätzter Eyd? Weill er doch so voller Gnade und Wahrheit ist, durch welche Gott

uns

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